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Söder eröffnet Raketen-Produktionshalle bei Isar Aerospace | BR24

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Produktionsort für Mini-Raketen: Heute eröffnete Ministerpräsident Markus Söder eine Halle für der Firma "Isar Aerospace".

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    Söder eröffnet Raketen-Produktionshalle bei Isar Aerospace

    „Aus Ottobrunn in den Orbit“. Mit diesem Slogan eröffnete heute Bayerns Ministerpräsident Markus Söder eine Produktionshalle im Osten von München. Dort will das Start-Up Isar Aerospace künftig eine rein deutsche Trägerrakete für Satelliten bauen.

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    Von
    • Stephan Lina

    Winzige Raketen sind Zukunftsmarkt

    27 Meter Länge, 1.200 Kilogramm Nutzlast. Mit diesen Daten ist die Rakete von Isar Aerospace im Vergleich etwa zu einer Ariane ein Winzling. Doch genau bei solchen sogenannten Micro-Launchern erwarten Raumfahrt-Experten in den kommenden Jahren einen Boom. High-Tech-Firmen etwa brauchen dutzende oder sogar hunderte solcher kleinen Raketen, um ganze Satelliten-Netze günstig ins All zu bringen, etwa für erdumspannende Telekom-Dienste. Fachleute rechnen damit, dass solche privaten Transporte ins All binnen weniger Jahre zu einem Milliardengeschäft werden. Deutschland dürfe bei solchen Technologien nicht abgehängt werden, sagte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder bei der Eröffnung der Produktionshallen.

    "Ich glaube, dass es zu den vitalen Branchen unseres Landes gehört. Neben Automobil- und Maschinenbau. Dies ist eine Zukunftstechnologie, eine Zukunftsindustrie. Und wir sollten unbedingt dabei sein." Markus Söder, Ministerpräsident

    Erster Start nächstes Jahr

    Isar Aerospace ist ein junges Start-Up aus der technischen Universität München, das inzwischen rund 100 Mitarbeiter beschäftigt. Bereits im kommenden Jahr soll die Rakete erstmals abheben. Damit liefert man sich auch einen Wettbewerb mit einem zweiten bayerischen Raketenbauer. Die Rocket Factory Augsburg hat ähnlich große Pläne.