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So will Telefónica im Festnetz mitmischen | BR24

© Christian Sachsinger, BR

Die 5G-Netzauktionen sind vorbei und das Wettrennen der Mobilfunkunternehmen um die beste Marktposition hat begonnen. Telefónica will in dieser heißen Phase seine Angebote im Festnetz ausbauen.

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So will Telefónica im Festnetz mitmischen

Die Telekommunikations-Branche erlebt eine turbulente Zeit: Die 5G-Netzauktionen sind vorbei und das Rennen der Mobilfunkunternehmen um die beste Marktposition hat begonnen. Telefónica will in dieser heißen Phase seine Angebote im Festnetz ausbauen.

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In der Telekommunikations-Branche ist momentan viel los. Vor ein paar Wochen ging die 5G-Auktion zu Ende, damit können die Mobilfunkgesellschaften nun eigentlich loslegen mit der neuen superschnellen Netzgeneration. Außerdem hatte Ende letzter Woche Vodafone den Kabelnetzbetreiber Unitymedia endgültig übernommen. Das bedeutet: Besondere Herausforderungen für den Rivalen Telefonica.

Der Ärger über die 5G-Auktion wirkt nach

Markus Haas, der Chef von Telefónica Deutschland kann seinen Ärger über die hohen Auktionsergebnisse von Mitte Juni noch immer nicht verbergen. 6,5 Milliarden Euro waren insgesamt herausgekommen, 1,4 Milliarden treffen Telefónica. Die hohen Kosten bremsen den Ausbau von 5G in Deutschland, erklärt Haas im Gespräch mit dem Bayerischen Rundfunk:

"Wir werden in Deutschland sicherlich 5 – 10 Jahre brauchen um ein flächendeckendes 5G-Netz zu haben." Markus Haas, Telefónica Deutschland-Chef

Telefónica sieht Unitymedia-Übernahme durch Vodafone positiv

Zufrieden erscheint Markus Haas in Punkto Übernahme des Kabelnetzbetreibers Unitymedia durch den Rivalen Vodafone. Die Auflagen für diese Fusion garantieren Haas zufolge, dass auch sein Unternehmen Zugriff aufs Festnetz bekommt.

"Telefónica wird exklusiv Zugang zum Kabelnetz der neuen Vodafone haben. Damit können wir sowohl die Telekom-Technologie als auch die Kabeltechnologie unseren Kunden anbieten und haben das beste Festnetzerlebnis in Deutschland." Markus Haas, Telefónica Deutschland-Chef

Ein eher unerfreuliches Erlebnis ist bislang noch das Surfen und Telefonieren in Zügen. Hier werde rasch nachgebessert verspricht Markus Haas: bis 2022 würden auch die Nebenstrecken gut versorgt sein, so der Telefónica Deutschland-Chef.