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Smartphones sollen Menschen dank Infineon-Chips besser erkennen | BR24

© BR/Christian Sachsinger

Im neuesten Smartphone von Google steckt auch Technik aus Bayern: In den Geräten sind Radar-Chips von Infineon verbaut. Diese Technologie soll die Bedingung von Smartphones und Computern erleichtern – und Missverständnisse verhindern.

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Smartphones sollen Menschen dank Infineon-Chips besser erkennen

Im neuesten Smartphone von Google steckt auch Technik aus Bayern: In den Geräten sind Radar-Chips von Infineon verbaut. Diese Technologie soll die Bedienung von Smartphones und Computern erleichtern – und Missverständnisse verhindern.

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Als vor nicht allzu langer Zeit ein kleines Mädchen in den USA eine Puppenküche und Kekse bestellte, gehorchte Amazons Sprachassistentin Alexa aufs Wort. Nachdem anschließend ein Fernsehsender über den Vorfall berichtete, sprangen erneut hunderte Amazon-Maschinen an und schickten abermals Bestellungen los. Denn Alexa erkannte nicht, dass der Befehl nur aus einem TV-Gerät kam.

Radar-Chips verbessern die Weckfunktion

Dass Smartphones Menschen besser erkennen, dafür sollen sogenannte Radar-Chips sorgen. Der bayerische Konzern Infineon liefert sie an Google, in den neuen Smartphones sind sie bereits verbaut.

Sie sollen beispielsweise auch die Weckfunktion verbessern. Nerviges Fummeln im Halbschlaf entfällt laut Infineon damit.

"Das Gerät läutet, ich greife mit der Hand in die Nähe und das Handy weiß: Halt, da kommt die Hand und regelt dann schon währenddessen das Geräusch herunter. Und dann mache ich eine Handbewegung: Stopp – und es schaltet sich aus." Andreas Urschitz, Infineon

Infineon-Chips erleichtern die Gestensteuerung

Da der Radar-Chip kleinste Bewegungen erfasst, wird die Gestensteuerung möglich: Ein Wischen mit der Hand etwa wird als Ausschalt-Befehl verstanden. Die Chips sind nach Unternehmensangaben so sensibel, dass sie sogar den Herzschlag einer Person durch die Kleidung registrieren – das macht neue Gesundheitsanwendungen denkbar.