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Skandal um Danske Bank: Deutsche Bank stärker verwickelt | BR24

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Deutsche Bank in Geldwäscheskandal verwickelt

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Skandal um Danske Bank: Deutsche Bank stärker verwickelt

Im Geldwäsche-Skandal der Danske Bank in Estland rückt nun auch die Deutsche Bank stärker in den Blickpunkt. Ein Ex-Mitarbeiter der dänischen Bank belastete vor einem Parlamentsausschuss in Kopenhagen die Deutsche Bank mit einer US-Tochter schwer.

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Er sprach von einer großen europäischen Bank, bei der es sich Beobachtern zufolge nur um die Deutsche handeln kann. Allein sie soll bis zu 150 Milliarden Euro von Estland in die USA weitergeleitet haben. Die Deutsche Bank dementiert nicht.

Verbindungen nach Estland

Das Institut räumt ein, man sei als Korrespondenzbank der Danske Bank in Estland tätig gewesen, für die man Zahlungen abgewickelt habe. Man habe die Geschäftsbeziehung aber 2015 beendet, weil verdächtige Aktivitäten festgestellt wurden, heißt es in einer Stellungnahme. Wie lange die Aktivitäten gingen, und um wie viel Geld es sich handelte, ließ die Deutsche Bank offen. In den USA soll es zwei weitere Korrespondenzbanken gegeben haben. Im bisher größten bekannten Fall von Geldwäsche in Europa, bei dem inzwischen Summen von 150 Milliarden Euro genannt werden, könnte die Deutsche Bank eine zentrale Rolle gespielt haben.

Drehscheibe für russisches Schwarzgeld

Die Danske Bank hat von 2007 bis 2014 in ihrer Filiale in Estland viele Milliarden unbekannter Herkunft eingesammelt und weitergeleitet. Die baltischen Staaten wurden nach ihrem Euro-Beitritt vor allem von russischen Anlegern als Drehscheibe für Schwarzgeld genutzt. Allein bei der Danske Bank-Filiale in Tallinn sollen 2013 in 80.000 Transaktionen aus Russland und Ländern der früheren Sowjetunion Gelder im Wert von 30 Milliarden Euro gewaschen worden sein.

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B5 Wirtschaft kompakt

Von
  • Felix Lincke
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