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Sixt will Carsharing bald auch in München starten | BR24

© BR/Ralf Schmidberger

Der Autovermieter Sixt investiert derzeit viel Geld, um sein Carsharing-Angebot auszubauen. In Hamburg und Berlin ist das bereits verfügbar - spätestens im Juni soll es auch in München an den Start gehen.

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Sixt will Carsharing bald auch in München starten

Der Autovermieter Sixt investiert derzeit viel Geld, um sein Carsharing-Angebot auszubauen. In Hamburg und Berlin ist das bereits verfügbar - spätestens im Juni soll es auch in München an den Start gehen.

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Sixt selbst bezeichnet sich schon gar nicht mehr als Autovermieter, sondern als Mobilitätsdienstleister. Künftig soll Autovermietung und Carsharing zusammenwachsen - so wie es in Berlin und Hamburg seit März bereits der Fall ist.

Mit einer App lässt sich das Fahrzeug öffnen, das der Nutzer nach kurzer oder auch mehrtägiger Fahrt dann in definierten Gebieten einfach irgendwo wieder abstellen kann. Noch in diesem Monat oder spätestens im Juni werde dieser Service auch in München starten, so Firmenchef Erich Sixt bei der Präsentation der Geschäftszahlen für das erste Quartal.

Sixt-Carsharing bereits für tausende Autos in Deutschland verfügbar

Bereits auf tausende Fahrzeuge in Deutschland können die Kunden mit der App zugreifen. Nach und nach sollen alle Autos des Konzerns mit der entsprechenden Technik ausgerüstet werden. Doch das kostet erst einmal Geld – genauso wie die Expansion in den USA, wo die bayerische Firma weitere Vermietstationen eröffnen will.

Am Flughafen Orlando würden jährlich für 900 Millionen Dollar Autos angemietet, so viel wie in der Schweiz und Österreich zusammen, so Erich Sixt. Dort starte das Unternehmen jetzt ebenso wie am Flughafen San Francisco und in Fort Lauderdales.

Eher wenig investiert Sixt hingegen in Elektroautos. Der Grund: Die Kunden fragen nicht danach – und wenn, dann gebe es häufig Ärger, weil die E-Autos aufgrund der kurzen Reichweite nicht weit kommen, so der Firmenchef.

Sixt trotz Investitionen mit guter Prognose für 2019

Trotz der hohen Investitionen erwirtschaftete das Unternehmen aus Pullach bei München im ersten Quartal 47 Millionen Euro Gewinn vor Steuern. Das ist nur eine Million weniger als im Vorjahr, wenn man den Einmalbetrag aus dem Verkauf der DriveNow-Beteiligung an BMW außen vorlässt.

Für das Gesamtjahr stellte Sixt deutlich mehr Umsatz und einen stabilen Gewinn vor Steuern in Aussicht.