Zurück zur Startseite
Wirtschaft
Zurück zur Startseite
Wirtschaft

Sixt bestätigt Jahresprognose | BR24

© picture alliance

Weniger Gewinn, mehr Umsätze - Sixt hält an seiner Jahresprognose fest

Per Mail sharen
  • Artikel mit Audio-Inhalten

Sixt bestätigt Jahresprognose

Auch wenn im ersten Halbjahr der Vorsteuergewinn bei Sixt um 2,6 Prozent zurückgegangen ist, spricht man dennoch bei dem Mobilitätskonzern aus Pullach bei München vom "besten Halbjahr in der Unternehmensgeschichte".

Per Mail sharen

Die kleine Delle beim Gewinn will Firmenchef Erich Sixt nicht überbewerten. Das sei darauf zurückzuführen, dass der Konzern kräftig investiere, sagte er. Allein in diesem Jahr würden acht Milliarden Euro für neue Fahrzeuge und Standorte, für Werbung und insbesondere für die Digitalisierung des Angebots ausgegeben.

Sixt-App kommt offenbar an

Die im Frühjahr auf den Markt gebrachte Sixt-App habe mit dafür gesorgt, dass man die Position als größter europäischer Mobilitätsdienstleister weiter ausbauen konnte. Damit können die Kunden einfach mit ihrem Smartphone ein Mietfahrzeug öffnen und losfahren.

Neben dem Carsharing und der klassischen Autovermietung, die mehrere Jahre dauern kann, setzt Sixt auf Taxi- und Chauffeurdienste – um beispielsweise Uber Konkurrenz zu machen. Und sogar E-Scooter kann man mit der App buchen.

USA-Geschäft stark im Kommen

Bei der Prognose für das Gesamtjahr ist Erich Sixt wie immer zurückhaltend und gibt sich weiterhin vorsichtig optimistisch. Weniger zurückhaltend ist er mit Blick auf das Geschäft in den USA. Dort habe man zuletzt ein enormes Wachstum verzeichnet. Und sollte es so weitergehen, werde Sixt in den USA bald mehr Umsatz machen als im Heimatmarkt Deutschland.