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Siemens weitet Zusammenarbeit mit China aus | BR24

© BR/Margit Siller

Die weltweiten Absatzprobleme bei den großen Gasturbinen führten im Siemens-Konzern zu einem erheblichen Stellenabbau. Chancen locken derzeit einzig auf dem chinesischen Markt. Siemens will die Zusammenarbeit nun ausweiten.

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Siemens weitet Zusammenarbeit mit China aus

Die weltweiten Absatzprobleme bei den großen Gasturbinen führten im Siemens-Konzern zu einem erheblichen Stellenabbau. Chancen locken derzeit einzig auf dem chinesischen Markt. Siemens will die Zusammenarbeit nun ausweiten.

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Chancen, um große Gasturbinen zu bauen und zu vermarkten, bieten sich derzeit vor allem in China. Bereits bekannt ist, dass Siemens dabei mithelfen will, dass China seine eigene große Gasturbine entwickeln kann. Die Regierung in Peking forciert den Wechsel von Kohle auf Erdgas, wegen der gravierenden Luftverschmutzung. Dazu wurde bereits in der vergangenen Woche eine Technologiekooperation mit der China United Heavy-Duty Gas Turbine Company unterzeichnet.

Siemens kooperiert mit chinesischem Konzern SPIC

Nun folgt ein umfassenderes Abkommen mit deren Mehrheitseigentümerin, der State Power Investment Corp (SPIC). Dieser Konzern und Siemens wollen künftig die Digitalisierung von Kraftwerken vorantreiben, bei Wasserstoffprojekten und dem Energiemanagement zusammenarbeiten. Außerdem soll ein Lieferantennetzwerk in China aufgebaut werden. Der Siemens-Vorstand spricht von einem Meilenstein und dem Ziel einer langfristigen Partnerschaft. Vor kurzem wurde Siemens-Chef Joe Kaeser zum Vorsitzenden des Asien-Pazifik-Ausschusses gewählt. Damit könne er die Interessen des Konzerns in China noch besser vorantreiben, hieß es im Vorfeld.