Zurück zur Startseite
Wirtschaft
Zurück zur Startseite
Wirtschaft

Siemens: Medizintechnik-Sparte kämpft mit Problemen | BR24

© BR

Siemens Healthineers kämpft weiter mit Problemen: Die Einführung eines neuen Labor-Diagnose-Systems verläuft schleppend. Der Medizintechnik-Konzern reagiert nun mit einem Personalwechsel.

3
Per Mail sharen
Teilen
  • Artikel mit Audio-Inhalten

Siemens: Medizintechnik-Sparte kämpft mit Problemen

Siemens Healthineers kämpft weiter mit Problemen: Die Einführung eines neuen Labor-Diagnose-Systems verläuft schleppend. Der Medizintechnik-Konzern reagiert nun mit einem Personalwechsel.

3
Per Mail sharen
Teilen

Auf den ersten Blick sehen die Zahlen von Siemens Healthineers nicht schlecht aus. Der Umsatz stieg im abgelaufenen Quartal um knapp 6 Prozent auf 3,6 Milliarden Euro. Allerdings lag das Ergebnis mit 534 Millionen Euro nur knapp über dem Vorjahreswert, was die Gewinnmarge auf 15,2 Prozent sinken ließ.

Schwierigkeiten bei Labortechnik

Dafür ist vor allem die Unternehmenssparte Diagnostics verantwortlich. Sie kämpft nach wie vor mit der schleppenden Einführung von Atellica, einem System, das die Arbeit in Laboren automatisiert. Bei der Aufstellung der Geräte hakt es jedoch. Ursprünglich wollte man im laufenden Geschäftsjahr bis zu 2.500 Geräte ausliefern. Nun spricht man bei Siemens Healthineers nur noch von 1.800 Maschinen.

Diagnostics-Sparte wird Chefsache

Die Probleme in der Diagnostics-Sparte haben auch personelle Konsequenzen. Zum Ende des Geschäftsjahres am 30. September verlässt der zuständige Vorstand Michael Reitermann das Unternehmen. Die Sparte Diagnostics wird dann Chefsache. Der Vorstandsvorsitzende Bernd Montag ist ab dem neuen Geschäftsjahr direkt für das Segment zuständig.