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Siemens Jahresbilanz: Risiken steigen, Konjunktur schwächelt | BR24

© BR/Margit Siller

Der Münchner Konzern geht mit Rückenwind in das neue Geschäftsjahr

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Siemens Jahresbilanz: Risiken steigen, Konjunktur schwächelt

Siemens geht mit Rückenwind in das neue Geschäftsjahr. Das Münchner Unternehmen, das sich in einer der größten Umbruchphasen seiner Geschichte befindet, steigerte Umsatz und operatives Ergebnis.

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Er ließ sich nicht in die Karten schauen. Joe Kaeser, gefragt nach seiner eigenen Zukunft, meinte launisch: In diesem Fall habe der Konzern einen geordneten Nachfolgeplan, zum ersten Mal seit 15 Jahren. Zuvor ging es lange "ja recht unkonventionell zu". Mit Vize Roland Busch stehe nun ein offizieller Nachfolger bereit, und der sei nicht auf Bewährung ernannt worden.

Neues Geschäftsjahr könnte schwierig werden

Mit Rückenwind aus einem starken Schlussquartal geht Siemens in das neue Geschäftsjahr, das schwierig werden könnte. Die Weltkonjunktur schwächelt und auch die politischen Risiken seien groß. Vor allem die digitalen Industrien dürften die Zurückhaltung der Kunden spüren.

Energiesparte wird wie geplant ausgegliedert

Die geplante Abspaltung des Energiegeschäfts mit der Börsennotierung will Siemens bis zum September durchziehen. Das sei ambitioniert, aber man sei auf Kurs. Immerhin sind davon 80.000 Mitarbeiter betroffen, über den künftigen Firmensitz ist noch nicht abschließend entschieden. Kritik an dieser Ausgliederungs-Strategie kontert der Vorstand mit den Worten, die starke Marke werde Siemens zusammenhalten.