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Siemens Healthineers will weiter zulegen | BR24

© BR/Felix Lincke

Seit dem Frühjahr ist die Medizintechniksparte von Siemens als eigenständige Firma an der Börse notiert, die Geschäftszahlen für das abgelaufene Jahr fielen nun etwas besser aus als erwartet. Jetzt will Siemens Healthineers vor allem wachsen.

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Siemens Healthineers will weiter zulegen

Seit dem Frühjahr ist die Medizintechniksparte von Siemens als eigenständige Firma an der Börse notiert, die Geschäftszahlen für das abgelaufene Jahr fielen nun etwas besser aus als erwartet. Jetzt will Siemens Healthineers vor allem wachsen.

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Seit dem Börsengang im März hat die Aktie von Siemens Healthineers um mehr als ein Drittel zugelegt. Nun hob der Erlanger Medizintechnik-Konzern die Prognose für 2019 deutlich an und stellte auch für die nächsten Jahre noch mehr Umsatz und Ertrag in Aussicht. Angesichts der guten Zahlen habe das Unternehmen, so Vorstandschef Bernd Montag, alle Versprechen vom Börsengang eingelöst und einen soliden Wachstumskurs eingeleitet.

Zuversicht beim Vorstand

Der Gewinn pro Aktie werde im nächsten Jahr um 20 bis 30 Prozent steigen. Zugleich werde jedes Jahr eine Milliarde Euro in Forschung investiert, davon profitierten auch die Mitarbeiter im Raum Nürnberg.

"Wir haben ein klares Bekenntnis zum Standort, vor allem unserer Heimat in Erlangen und Forchheim, wo wir eine ganz tolle Plattform haben, ein ganz tolles Ökosystem für Innovationen und Produktion, - und sind da sehr glücklich.“ Bernd Montag, Vorstandschef Siemens Healthineers

Rund 13.000 von weltweit 50.000 Mitarbeitern beschäftigt Siemens Healthineers in Bayern. Die Basis ist die Weltmarktführerschaft bei bildgebenden Untersuchungsverfahren wie Röntgen, Ultraschall oder Computertomographie. Am stärksten wachsen sollen demnächst die Großlabore der Diagnostik-Sparte, von denen immer mehr ausgeliefert werden zusammen mit dem Untersuchungsmaterial. Wichtige Märkte sind neben Europa vor allem die USA und China.