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Siemens Gamesa enttäuscht Investoren | BR24

© BR/Margit Siller

Siemens Gamesa: Aktienkurs bricht ein

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Siemens Gamesa enttäuscht Investoren

Der Münchener Siemens-Konzern hält noch immer 59 Prozent am Windkraftkonzern Siemens Gamesa. Nach Vorlage der Bilanzzahlen ging es mit dem Aktienkurs um mehr als zehn Prozent nach unten.

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Der Siemens-Konzern will sein Energiegeschäft bis September 2020 an die Börse bringen. Die tragenden Säulen sind die bisherige Sparte "Gas and Power" sowie die Mehrheitsbeteiligung an Siemens Gamesa. Während einer Fragerunde an der Madrider Börse betonte der Vorstand, man bleibe auch nach diesem Schritt ein unabhängiges Unternehmen und die Aktie werde auch künftig im spanischen Leitindex IBEX notieren.

Windkraft-Branche leidet unter hartem Preiskampf

Das gerade angelaufene neue Geschäftsjahr ist für die Chefetage in Spanien ein "Übergangsjahr", in dem die Gewinnmarge möglicherweise noch weiter unter Druck kommen könnte. Erst danach sollen die Margen zwischen acht und zehn Prozent liegen. Die Branche leide international weiter unter einem harten Preiskampf, deshalb sollen nun europaweit noch einmal 600 Stellen in der Verwaltung wegfallen. Der Bilanzgewinn hat sich netto verdoppelt und das Auftragsbuch ist so prall gefüllt wie noch nie.

Offshore-Anlagen weiter sehr gefragt

Kräftig zulegen konnte Siemens bei den Windrädern auf hoher See und im profitablen Service-Geschäft. Hier wurden Teile der insolventen Senvion übernommen. Der Vorstand sei offen für weitere Zukäufe.