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Siemens Energy will profitabler werden | BR24

© BR / dpa-Bildfunk, Amelie Geiger

Bald wird Siemens seine Energiesparte als eigenständiges Unternehmen an die Börse bringen. Analysten sehen noch Altlasten bei Siemens Energy.

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    Siemens Energy will profitabler werden

    Das Siemens- Energiegeschäft mit konventioneller Kraftwerkstechnik, Stromübertragung und erneuerbaren Energien wird demnächst an die Börse gebracht. Es geht um weltweit mehr als 90.000 Beschäftigte und einen Jahresumsatz von 29 Milliarden Euro.

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    Von
    • Margit Siller

    Energiesparte steckt in roten Zahlen

    Siemens Energy will sich als „grünes“ Unternehmen vermarkten, hat aber noch viele fossile Altlasten zu bewältigen. Sowohl das gesamte Unternehmen als auch die Windkraft-Tochter stecken derzeit in den roten Zahlen. Deshalb sollen die Kosten weiter runter, Siemens Energy müsse profitabler werden.

    Zu viele Standorte, zu komplizierte Lieferketten

    In der heutigen Präsentation wird auch der Weg dorthin beschrieben: Das Unternehmen hat weltweit 75 Standorte; 25 wurden bereits dichtgemacht. Aber die Liefer- und Logistikketten seien immer noch zu kompliziert und müssten vereinfacht werden. Das profitable Servicegeschäft soll ausgebaut werden. Bei Projekten will man selektiver vorgehen, sprich: an Ausschreibungen, bei denen kaum etwas zu verdienen ist, will man sich nicht mehr beteiligen.

    Personalabbau "nicht immer zwingend"

    Im Vorfeld war durchgesickert, dass die Standortgarantien, die der Mutterkonzern seinerzeit mit der IG Metall vereinbart hatte, nicht mehr gelten sollen. Bei Siemens Energy heißt es dazu bislang, ein Personalabbau sei nicht immer zwingend, um die geplanten Sparziele zu erreichen. Die wurden jetzt nochmals angehoben.