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Siemens: Ab heute neue Unternehmensstruktur | BR24

© BR/Stephan Lina

Siemens hat ab heute eine neue Struktur. Mit ihr soll der Konzern schneller und schlagkräftiger werden: Und zwar sollen Siemens-Unternehmen unter dem Mantel der Mutter weitgehend selbständig agieren können. Allerdings sind noch einige Fragen offen.

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Siemens: Ab heute neue Unternehmensstruktur

Siemens hat ab heute eine neue Struktur. Mit ihr soll der Konzern schneller und schlagkräftiger werden: Siemens-Unternehmen sollen dafür unter dem Mantel der Mutter weitgehend selbständig agieren können. Allerdings sind noch einige Fragen offen.

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In seinem Strategieprogramm 2020+ wollte Siemens-Chef Joe Kaeser eigentlich drei eigenständige Industrieriesen für Energie, die Fabrik der Zukunft und Infrastruktur unter einem Dach haben; dazu Gemeinschafts-Unternehmen oder eigenständige Aktiengesellschaften für Medizintechnik, Windkraftanlagen und Eisenbahntechnik. Dieser Plan ging allerdings nicht ganz auf. So untersagte die EU-Kommission den erhofften Zusammenschluss der Siemens-Eisenbahntechnik mit der französischen Alstom. Seither ist offen, wie es mit Siemens Mobility weitergeht.

Krise beim Geschäft mit großen Gasturbinen

Spekulationen gibt es auch um das Geschäft mit großen Gasturbinen, das seit Jahren in der Krise steckt. Hier kündigte man zuletzt eine Kooperation auf dem chinesischen Markt an, es kursieren aber auch Gerüchte über eine enge Zusammenarbeit mit den japanischen Mitsubishi Heavy Industries.

Sehr rund läuft es dagegen in der Sparte Digitale Fabrik, die sich ab heute auf der Hannover Messe präsentiert. Erst am Freitag gab man für die Sparte eine weitreichende Kooperation mit Volkswagen bekannt. Gemeinsam mit Amazon wollen die Partner alle Werke und Zulieferer von VW über eine Industrie-Cloud vernetzen.