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Wirtschaft

Second Hand boomt in Corona-Zeiten | BR24

© BR / Johanna Schlüter

Der Handel mit gebrauchter Mode wird immer attraktiver

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    Second Hand boomt in Corona-Zeiten

    Das verordnete "daheim bleiben" nutzen die Deutschen, um auszumisten und die Kleiderschränke zu räumen. Bei Ebay wurden zuletzt 25 Prozent mehr Artikel eingestellt als sonst. Auch die Nachfrage steigt.

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    Immer mehr Firmen setzen auf Second Hand. So wird beispielsweise Zalando bald gebrauchte Kleidung an- und verkaufen. Der Handel mit gebrauchter Ware fristete bislang eher ein Nischendasein. Doch immer mehr Unternehmen wollen nun bei diesem Geschäft dabei sein und es nicht Second-Hand-Plattformen wie Momox, Kleiderkreisel und Mädchenflohmarkt überlassen.

    Mit Wiederverkauf lässt sich gut verdienen

    Insbesondere bei höherwertiger Markenware lässt sich mit dem Wiederverkauf gutes Geld verdienen. In der Branche ist hier von Margen von knapp 40 Prozent die Rede. Außerdem kaufen die Kunden vermehrt Second-Hand – auch aus Nachhaltigkeitsgründen. Laut dem Onlinehändler Zalando greift mehr als jeder Dritte der Mittzwanziger bis Mittdreißiger bereits nach getragener Mode. Bislang hatte die Firma eine App, über die Kunden Stücke aus ihrem Kleiderschrank vor allem an andere Kunden verkaufen konnten.

    Große Modehändler entdecken den Markt

    In wenigen Wochen möchte nun Zalando selbst zum Second-Hand-Händler werden und eine Kategorie namens „Pre-Owned“ im Onlineshop einführen. Auch der große Modekonzern H&M handelt bereits mit Ware aus zweiter Hand – bislang allerdings nur in den Niederlanden und Schweden.

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