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Scholz lässt Pläne für verschärfte Gold-Besteuerung fallen | BR24

© BR / dpa-Bildfunk, Gina Sanders - stock.adobe.com

Es bleibt dabei: Wer Gold nach einem Jahr Haltefrist mit Gewinn verkauft, muss keine Steuern darauf zahlen.

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    Scholz lässt Pläne für verschärfte Gold-Besteuerung fallen

    Wer Gold kauft, kann Gewinne nach einem Jahr steuerfrei mitnehmen. Das gilt auch für Wertpapiere, bei denen das Edelmetall tatsächlich hinterlegt ist. Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat den Plan für eine höhere Besteuerung aufgegeben.

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    Das Bundesfinanzministerium wollte kostengünstige Gold-Anlagen über die Börsen in Frankfurt und Stuttgart ab 2021 zunächst besteuern. Doch die Union hat die Pläne von Finanzminister Olaf Scholz von der SPD durchkreuzt.

    Barren und Münzen, aber auch "Papiergold" steuerfrei

    Goldgewinne bleiben also nach einem Jahr Haltefrist weiterhin steuerfrei, egal ob es sich um physisches Gold in Barren und Münzen handelt oder um Wertpapiere wie das Frankfurter Xetra-Gold oder das Stuttgarter Euwax-Gold. Beim Xetra-Gold, in dem fast zwölf Milliarden Euro Anlegergeld stecken, wird für jeden Anteilsschein genau eine Unze Feingold hinterlegt, die zumindest theoretisch auch nach Hause geliefert werden könnte.

    Zertifikate und Derivate steuerpflichtig

    Die Anleger müssen bei dem sogenannten Papiergold aber aufpassen: Bei vielen anderen Goldanlagen mit Wertpapieren fällt eine Abgeltungssteuer von 25 Prozent auf die Kursgewinne an. Das trifft auf viele Zertifikate zu und auf Derivate, die einfach nur auf den Goldpreis wetten, ohne dass dafür echtes Gold gelagert wird.