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Schaeffler will weitere 1.300 Stellen abbauen | BR24

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Kahlschlag bei Schaeffler: Der Automobilzulieferer baut in Deutschland weitere 1.300 Stellen ab.

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Schaeffler will weitere 1.300 Stellen abbauen

Der Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler hat in einem Schreiben an seine Mitarbeiter einen weiteren Abbau von 1.300 Stellen angekündigt. Das Unternehmen setzt dabei auf freiwillige Lösungen.

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Mit einem Abbau von weiteren 1.300 Stellen in Deutschland will der Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler auf den sich stark veränderten Markt reagieren. Dabei gehe es nicht um Kündigungen, sondern um freiwillige, einverständliche Lösungen, teilt das Unternehmen mit.

Stellenabbau bei Schaeffler als Ergänzung zu Kurzarbeit

Der Vorstand habe sich Anfang Oktober zu diesem Schritt entschlossen. Der nun verkündete Stellenabbau sei Teil des bereits im März beschlossenen Maßnahmenpakets, hieß es in einem Schreiben an die Mitarbeiter. Neben den bereits bestehenden Maßnahmen, wie den Abbau von Überstunden, einzelnen Schließtagen in bestimmten Werken, Kurzarbeit und die Rückführung von 40-Stunden-Verträgen auf die tariflich vorgesehene 35-Stunden-Woche setze das Unternehmen nun auf ein Freiwilligenprogramm.

Lösung in gegenseitigem Einverständnis

Sowohl die Mitarbeiter als auch Schaeffler müssen mit dem Ausscheiden aus dem Unternehmen und den Konditionen einverstanden sein. Entweder gehen die Mitarbeiter in den vorzeitigen Ruhestand, oder sie akzeptieren einen Aufhebungsvertrag. Der Arbeitsplatzabbau soll zügig passieren: Das Freiwilligenprogramm gilt nach Informationen des Bayerischen Rundfunks nur in der Zeit vom ersten November bis Ende März 2020.

Reaktion auf Marktsituation

Das Unternehmen stelle sich auf diese Weise dem volatilen Marktumfeld und den technologischen Veränderungsdruck, hieß es in dem Schreiben. Die Schaeffler-Gruppe beschäftigt weltweit mehr als 90.000 Menschen. Im Jahr 2018 setzte die Gruppe mehr als 14 Milliarden Euro um.

© BR/Annette Bögelein

Der Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler hat in einem Schreiben an seine Mitarbeiter einen weiteren Abbau von 1.300 Stellen angekündigt. Das Unternehmen setzt dabei auf freiwillige Lösungen.