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Schaeffler-Gewinn bricht um gut 40 Prozent ein | BR24

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Branchenflaute bremst Wachstum von Autozulieferer Schaeffler

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Schaeffler-Gewinn bricht um gut 40 Prozent ein

Der Auto- und Industriezulieferer Schaeffler ist mit einem deutlichen Gewinneinbruch ins Jahr gestartet. Der Gewinn sank im ersten Quartal um etwa 40 Prozent auf 230 Millionen Euro, teilte der Konzern mit.

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Vom Umsatz bleibt immer weniger Gewinn hängen. Die Marge sank von elf auf nur noch siebeneinhalb Prozent, teilte Schaeffler mit. Als Grund nannte der Konzern die gestiegenen Kosten für Verwaltung und Vertrieb. Und auch der Konzernumbau schlug im ersten Quartal mit 55 Millionen Euro zu Buche.

Strafe wurde zurückerstattet

Positiv wirkt sich die Rückerstattung einer Strafe der Industriesparte aus: Die EU-Kommission hatte ein Bußgeld von 13 Millionen Euro gegen Schaeffler verhängt. Grund waren verbotene Preisabsprachen bei Wälzlagern in Südkorea, offenbar sind die Vorwürfe aber inzwischen vom Tisch.

Vorstandschef Rosenfeld bleibt zurückhaltend

Während die Geschäfte in China schwächeln, läuft es in den USA sehr gut. Doch die allgemeine Unsicherheit bleibt und so gibt sich Vorstandschef Klaus Rosenfeld im Hinblick auf die Jahresprognose zurückhaltend. Zwar rechnet er damit, dass das Geschäft bei der Autosparte im zweiten Halbjahr wieder anzieht. Sollte sich die Stimmung bei den Autobauern aber verschlechtern, könnte Schaeffler die Jahresprognose auch verfehlen.