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Schaeffler bestätigt Kurzarbeit | BR24

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Der Auto- und Industriezulieferer zieht weitere Konsequenzen aus dem Konjunktureinbruch. Schaeffler hat heute angekündigt für Teilbereiche eine kürzere Wochenarbeitszeit bei gleichzeitiger Gehaltskürzung durchzuführen.

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Schaeffler bestätigt Kurzarbeit

Die Krise beim Auto- und Industriezulieferer Schaeffler spitzt sich zu. Nun hat der Konzern für Teilbereiche eine kürzere Wochenarbeitszeit angeordnet, erfuhr der Bayerische Rundfunk aus Kreisen der Belegschaft.

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Schaeffler bestätigt gegenüber dem BR, dass die bereits im Frühjahr angekündigten Maßnahmen, wie der Abbau von Arbeitszeitkonten, Schließtage und punktuelle Kurzarbeit nochmals erweitert werden. Viele Beschäftigte mit einer 40 Stunden Woche werden künftig nur noch 35-Wochenstunden arbeiten.

Gehalt verringert sich um 15 Prozent

Ihr Gehalt verringert sich dementsprechend um etwa 15 Prozent. Die Regelung soll ab dem 1. Dezember gelten und ist nicht befristet. Welche Konzernbereiche genau davon betroffen sind und für wie viele Beschäftigte die neue Regelung gilt, werde noch entschieden, so Bettina Lichtenberg, Sprecherin des Unternehmens. Der Automobilzulieferer aus Herzogenauch wolle damit betriebsgedingte Kündigungen vermeiden.

Kurzarbeit im Bereich Sondermaschinenbau

Die Reduzierung der Wochenarbeitszeit ist eine Möglichkeit, Auftragsrückgänge abzufedern. Einen anderen Weg geht das Management beim Sondermaschinenbau. Dort hat Schaeffler für 250 Mitarbeiter von insgesamt 500 Kurzarbeit angemeldet, die schon ab Montag (2. September) gilt.

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Die Krise beim Auto- und Industriezulieferer Schaeffler spitzt sich zu. Nun hat der Konzern für Teilbereiche eine kürzere Wochenarbeitszeit angeordnet, erfuhr der Bayerische Rundfunk aus Kreisen der Belegschaft.

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