Zurück zur Startseite
Wirtschaft
Zurück zur Startseite
Wirtschaft

SAP: Softwareriese kämpft mit den Kosten | BR24

© dpa-Bildfunk / Uwe Anspach

Logos des Softwarekonzerns SAP am Hauptgebäude in Walldorf

Per Mail sharen
  • Artikel mit Audio-Inhalten

SAP: Softwareriese kämpft mit den Kosten

SAP ist auch im zweiten Quartal kräftig gewachsen, die Umstellung auf Cloud-Software im Internet scheint zu gelingen. Aber die Kosten hat Europas größtes Software-Unternehmen erneut nicht in den Griff bekommen.

Per Mail sharen

Der Konzernumbau von SAP mit bis zu 4.400 betroffenen Mitarbeitern geht stärker ins Geld als gedacht. Die 900 Millionen Euro vom ersten Quartal reichten nicht aus, im zweiten Quartal kamen weitere 200 Millionen Euro dazu. Viele Mitarbeiter lehnen angebotene Stellen offenbar ab und nehmen lieber eine Abfindung, um anschließend zu wechseln.

Wandel zur Cloud-Software

Der Kulturwandel zum schnelleren Geschäft im Internet dauert. Dort bietet SAP Software in der Cloud an, die nicht mehr aufwändig vor Ort installiert werden muss. Der hohe Aufwand, der früher mit der Einrichtung von SAP-Programmen in den Unternehmen verbunden war, schuf auf der Gegenseite intensive Geschäftsbeziehungen. SAP-Mitarbeiter wurden zu Kundenberatern. Bei der aktuellen Cloud-Software geht es in erster Linie um das Erstellen fertiger Programme, die Beratung von Kunden rückt in den Hintergrund.

Internetsparte boomt

Das Wachstum der Internetsparte scheint zu stimmen und liegt etwa drei Mal so hoch wie im alten Stammgeschäft. Dafür musste aber sehr viel investiert werden. Viele Umsätze sind schlicht zugekauft bei mehreren US-Firmen, die SAP zuvor übernommen hatte.