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Rückschlag für Kryptowährung Libra: Weitere Firmen steigen aus | BR24

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Facebook muss bei der umstrittenen Digitalwährung Libra auf weitere bekannte Partner verzichten. Ebay, Mastercard und Visa sowie der Kreditkartendienstleister Stripe haben ihren Ausstieg bekanntgegeben.

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Rückschlag für Kryptowährung Libra: Weitere Firmen steigen aus

Facebook muss bei der umstrittenen Digitalwährung Libra auf weitere bekannte Partner verzichten. Ebay, Mastercard und Visa sowie der Kreditkartendienstleister Stripe haben ihren Ausstieg bekanntgegeben.

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Schwerer Rückschlag für die geplante Kryptowährung Libra: Das Online-Auktionshaus Ebay, der Online-Bezahldienst Stripe sowie die beiden Kreditkartenanbieter Mastercard und Visa kehrten der für den Aufbau der weltweiten Digitalwährung gegründeten Libra Association den Rücken. Damit verliert die Libra-Association, die von Facebook ins Leben gerufen wurde, gleich vier weitere wichtige Partner. Vor einer Woche war schon der Zahlungsdienstleister PayPal ausgestiegen.

Zunehmende Kritik von Politik und Notenbanken

Die Unternehmen begründeten ihren Schritt damit, dass sie sich angeblich auf andere Projekte konzentrieren wollen. Der wahre Grund dürfte aber sein, dass die neue Digitalwährung bei Politik, Notenbanken und Aufsichtsbehörden auf zunehmende Kritik stößt. Hauptgrund ist Facebook - und sein Mitgründer Mark Zuckerberg.

Das soziale Netzwerk kommt auf 2,4 Milliarden Nutzer weltweit. Dadurch könnte das Unternehmen aus dem Silicon Valley zu einem Gewicht im ansonsten von staatlicher Seite kontrollierten Währungssystem werden. Außerdem hat Facebook eine Vielzahl von Skandalen hinter sich. Das Vertrauen seitens der Politik in das Unternehmen scheint also im Minus-Bereich zu liegen.