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Rote Zahlen bei ProSiebenSat1 durch Corona-Krise | BR24

© MonikaStiehl / BR

Pro7Sat1: Negatives zweites Quartal.

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Rote Zahlen bei ProSiebenSat1 durch Corona-Krise

Die Corona-Krise hat vielen Unternehmen die Quartals-Bilanzen verhagelt. Auch der Medienkonzern ProSiebenSat.1 ist im zweiten Quartal in die roten Zahlen gerutscht. Der Nettoverlust beträgt 52 Millionen Euro.

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In der Corona-Krise haben viele Unternehmen den Gürtel enger schnallen müssen und Kosten eingespart. Viele haben auch ihre Werbeausgaben reduziert. Das hat auch die Senderkette ProSiebenSat.1 zu spüren bekommen, denn Fernseh-Werbebuchungen sind ausgeblieben.

Im Entertainment-Geschäft, das hauptsächlich von Werbeeinnahmen abhängig ist und Unterhaltungsangebote, wie das lineare Fernsehen und den Streaming-Dienst Joyn bündelt, sind die Umsätze um rund ein Drittel eingebrochen, ebenso wie im Produktionsgeschäft.

Strategiewechsel bislang erfolglos

Nach dem Vorstandswechsel im Frühjahr hatte der neue Chef Rainer Beaujean einen Strategiewechsel angekündigt und mehr Konzentration aufs Kerngeschäft: Die Unterhaltung in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Doch das hat den Medienkonzern vom Werbemarkt nicht unabhängiger gemacht. Er hofft nun auf eine Besserung in der zweiten Jahreshälfte. Doch einen Ausblick traut sich der MDAX-Konzern wegen Corona bislang nicht zu.

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