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Rhön-Klinikum setzt auf Telemedizin | BR24

© BR/Norbert Steiche

Die Rhön-Klinikum AG ist einer der größten deutschen Klinikkonzerne in Deutschland - mit Sitz auch im unterfränkischen Bad Neustadt. Die Geschäftszahlen für 2018 sind positiv. Die Zukunft sieht der Klinikkonzern in der Telemedizin.

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Rhön-Klinikum setzt auf Telemedizin

Die Rhön-Klinikum AG ist einer der größten deutschen Klinikkonzerne in Deutschland - mit Sitz auch im unterfränkischen Bad Neustadt. Die Geschäftszahlen für 2018 sind positiv. Die Zukunft sieht der Klinikkonzern in der Telemedizin.

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Der Gesundheitsdienstleister hat für das vergangene Jahr eine positive Bilanz vorgelegt. 2018 lag der Konzerngewinn der Rhön Klinikum AG bei 51,2 Mio. Euro und stieg damit im Vergleich zum Vorjahr um 39,5 Prozent.

Zukunft Telemedizin

Das Unternehmen mit bundesweit knapp 17.000 Mitarbeitern an fünf Standorten will in Zukunft verstärkt auf die Telemedizin setzen.

"Aufgrund der Erfahrungen aus dem Ausland rechnen wir damit, dass zukünftig circa 30 Prozent der ambulanten Patientenfälle bereits über Telemedizin patientengerecht versorgt werden können. Aber auch losgelöst davon hat die Telemedizin das Potenzial, sich zu einem zweiten wichtigen Standbein für unser Unternehmen zu entwickeln." Stephan Holzinger, Vorstandsvorsitzender Rhön-Klinikum AG

Arztbesuche per Video, Telefon oder App

In Sachen Telemedizin und Digitalisierung setzt der Konzern auf ein Joint Venture mit dem Schweizer Telemedizinanbieter Medgate. Das Unternehmen soll bundesweit digitale Arztbesuche per Video, Telefon und Smartphone-App anbieten. Das Potential für mehr Telemedizinbehandlungen sieht der Klinikkonzern durch den drohenden Ärztemangel auf dem Land.

Rhön Klinikum verspricht sich viel von Campus Bad Neustadt

Der Gesundheitsdienstleister sieht auch die Zukunft in seinem Campus-Konzept. Das vor knapp vier Monaten eingeweihte und rund 250 Mio. Euro teure „Zentrum für ambulante Medizin“ in Bad Neustadt wird laut einer Kliniksprecherin gut angenommen.