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Reisebüros wollen künftig gleich die Provision von Veranstaltern | BR24

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Reisebüros machen derzeit fast kein Geschäft. Und oft bekommen sie auch keine Provisionen mehr.

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    Reisebüros wollen künftig gleich die Provision von Veranstaltern

    Die Reisebüros kämpfen angesichts der weiterhin geltenden Reisewarnung des Auswärtigen Amtes ums Überleben. Doch wenn irgendwann wieder Urlaub auch im Ausland möglich sein wird, wollen die Reisevermittler anders von den Veranstaltern bezahlt werden.

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    Erst die Pleite von Thomas Cook im vergangenen Herbst, jetzt Corona: Die Reisebüros sind stark gebeutelt. Derzeit verkaufen sie praktisch keine einzige Reise. Und nicht nur das. Für ihre Arbeit in den vergangenen Monaten sehen die Firmen oftmals keinen einzigen Euro. Der Veranstalter Thomas Cook hatte für viele bereits abgeschlossene Urlaube die Provisionen noch nicht überwiesen. Und jetzt stornieren viele Kunden ihre Reisen wegen Corona, die Veranstalter verlangen teilweise sogar die bereits bezahlten Provisionen zurück. Die Reisebüros haben also praktisch umsonst gearbeitet.

    Reisebüros wollen feste Vergütung und Provision nach Buchung

    So darf es nicht weitergehen, ist die einhellige Meinung in der Branche. Der Reisebüroverbund QTA, dem die meisten der rund 10.000 Agenturen in Deutschland angehören, bittet nun die Firmen um ein Mandat, mit den Veranstaltern neue Bedingungen aushandeln zu dürfen. Kernpunkte dabei: eine feste Vergütung und die Provisionszahlung direkt nach einer Buchung. QTA-Sprecher Thomas Bösl geht von harten Verhandlungen aus. Doch an Reformen führt seiner Meinung nach kein Weg vorbei.