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Real fährt radikalen Sparkurs | BR24

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Der Supermarkt-Kette real steht ein harter Sparkurs bevor

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    Real fährt radikalen Sparkurs

    Der Supermarkt-Kette real steht ein harter Sparkurs bevor. Nach Informationen der Lebensmittelzeitung will der neue Eigentümer, der russische Investor SCP, die Kosten um bis zu 350 Millionen Euro pro Jahr senken.

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    Das Programm soll umgesetzt werden noch bevor viele der real-Filialen wie geplant weiterverkauft werden etwa an Kaufland und Edeka. Auch wenn die Coronakrise real zuletzt mehr Umsatz eingebracht hat: Der russische Eigentümer SCP rechnet dennoch mit anhaltenden Verlusten bei der Supermarktkette. Deswegen soll jetzt auf die Kostenbremse getreten werden.

    Befristet Beschäftigte besonders betroffen

    Das wird dem Bericht zufolge insbesondere die befristet Beschäftigten hart treffen. Die meisten Verträge sollen nicht verlängert werden. Auch die personalintensiven Käse- und Fischtheken könnten teilweise wegfallen und durch vorverpackte Ware ersetzt werden. Geplant ist demnach auch, das angebotene Sortiment um rund 10 Prozent zu verringern. Was zu wenig von den Kunden gekauft wird, fliegt raus. Erst Ende Juni hatte der russische Investor SCP real von der Metro übernommen. Viele der rund 270 Filialen sollten eigentlich gleich weitergereicht werden – etwa an Kaufland, Edeka oder Globus. Doch der Verkauf könnte sich verzögern. Das Bundeskartellamt hat jüngst eine vertiefte Prüfung angekündigt.

    Auch Filial-Schließungen in Bayern

    Die real-Beschäftigten sind laut Angaben der Gewerkschaft zutiefst verunsichert. Sie wissen nicht, bei wem sie künftig arbeiten werden, außerdem sollen rund 30 Märkte dicht gemacht werden. Bereits bekannt sind Filial-Schließungen etwa in Bamberg, Deggendorf und Augsburg. In Bayern arbeiten in 36 real-Filialen derzeit noch rund 3.600 Menschen.