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Produktionsrückgang in der Autoindustrie belastet Konjunktur | BR24

© BR / Felix Lincke

Produktionsrückgang in der Autoindustrie belastet Konjunktur

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Produktionsrückgang in der Autoindustrie belastet Konjunktur

Der Umbau in der Autoindustrie könnte bis 2030 bundesweit 410.000 Arbeitsplätze betreffen. Das haben Berater der Bundesregierung ausgerechnet. Mit einem "Transformationsdialog Automobilindustrie" will die Bundesregierung gegensteuern.

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Das Münchener ifo-Institut hat auf die hohe Unsicherheit von Schätzungen hingewiesen, die voraussagen, wie viele Arbeitsplätze durch die E-Mobilität in der Automobilindustrie wegfallen. Laut ifo könnten es allein in Bayern mehr als 55.000 Jobs bei den Zulieferern sein und 137.000 insgesamt. Doch diese Rechnung enthält viele Unbekannte.

Wie viele Autos werden zukünftig in Deutschland gebaut

Fraglich ist, wie weit eine Umstellung auf Elektrofahrzeuge überhaupt erfolgt, wie viele der neuen Autos dann von deutschen Herstellern kommen und auch in Deutschland gebaut werden. In den letzten beiden Jahren haben die Hersteller ihre heimische Produktion stark gedrosselt und zum Teil ins Ausland verlagert.

Wirtschaftswachstum fällt jetzt schon kleiner aus

Den Münchner Forschern des ifo-Instituts zufolge ist deshalb das Wirtschaftswachstum in Deutschland 2019 insgesamt bereits um 0,75 Prozent niedriger ausgefallen. Die Beschäftigung ging im Kraftfahrzeugbau im vergangenen Jahr bereits um 1,3 Prozent zurück. Dabei wurden häufig die Arbeitszeiten reduziert und manchmal auch Kurzarbeit angemeldet. Die Hoffnung ist, dass die Autoproduktion wieder steigt, wenn demnächst mehr deutsche Elektroautos und Hybridfahrzeuge verkauft werden, von denen inzwischen zahlreiche Modelle verfügbar sind.