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Um rund 20 Prozent sind die Ladenmieten in Toplagen wie der Münchner Fußgängerzone durch Corona gesunken.

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    Preise für Gewerbeimmobilien durch Corona eingebrochen

    Die Corona-Pandemie hat bei den Gewerbeimmobilien deutlich negative Spuren hinterlassen. Aber es gab auch Gewinner. Der Immobilienverband IVD-Süd hat heute seinen aktuellen Gewerbemarktbericht vorgestellt.

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    Von
    • Christine Grigoleit

    Besonders stark hat es den stationären Einzelhandel getroffen. Viele Geschäfte, ganze Ladenketten mussten im Frühjahr wegen des Lockdowns aufgeben.

    Münchner Fußgängerzone: Ladenmieten um 20 Prozent gesunken

    In den Innenstädten, etwa der Münchner Fußgängerzone, seien die durchschnittlichen Ladenmieten um rund 20 Prozent gesunken. In dem Zusammenhang ist anzunehmen, dass die Verlagerung des Einzelhandels in Richtung Online noch verstärkt wurde.

    "Es ist zu befürchten, dass viele Leute, die Online schätzen und lieben gelernt haben, nicht mehr zurückkommen und stationär kaufen." Stephan Kippes, IVD Marktforschungsinstitut

    Gewinner sind Logistikimmobilien

    Doch Corona habe nicht nur negative Spuren hinterlassen: Gewinner der Pandemie seien Logistikimmobilien. Lagerflächen, die gerade eben dazu benötigt werden, um den Online-Versand zu ermöglichen und wo die Waren für den Versand konfektioniert werden. Das, so Stephan Kippes wörtlich, sind die Gewinner dieser unschönen Zeit.

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