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Preise für Christbäume sind stabil | BR24

© Gabriel Wirth/BR
Bildrechte: picture alliance

Christbaum-Geschäft in Corona-Zeiten

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Preise für Christbäume sind stabil

Vieles wird dieses Weihnachten anders, schon wegen geschlossener Restaurants, Hotels und Reisebeschränkungen. Das festliche Beisammensein verlagert sich ins Wohnzimmer. Daher machen sich Besitzer von Christbaumplantagen und Händler weniger Sorgen.

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Von
  • Gabriel Wirth

Deutschland ist größter Christbaumproduzent in Europa, vier Millionen Bäume werden allein jährlich in Bayern verkauft. Die meisten stammen aus eigens dafür angelegten Kulturen. So gibt es allein im Freistaat 400 Betriebe, wie der Verein Bayerischer Christbaumanbauer mitteilt.

Nordmanntanne auch in Coronazeiten am beliebtesten

Der beliebteste Baum bleibt die Nordmanntanne, wegen ihrer weichen Nadeln und der verhältnismäßig langen Haltbarkeit, gefolgt von der Blaufichte. Die Branche setzt darauf, dass die Nachfrage auch dieses Weihnachten hoch bleiben wird. Aufgrund der vielen Reisebeschränkungen werden viele wohl über die Feiertage zuhause bleiben und es sich daheim dementsprechend gemütlich machen, so die Hoffnung.

Stabile Preise bei guter Qualität erwartet

Die Qualität in diesem Jahr sei gut, heißt es beim Verein, es habe ausreichend Regen gegeben und Frost im Oktober. Dadurch habe der Baum sein Wachstum abgeschlossen. Die bayerischen Christbaumanbauer versprechen zudem stabile Preise. So kostet eine Nordmanntanne pro Meter 18 bis 24 Euro, das liegt auf dem Niveau des Vorjahres. Verkauft werden die Bäume in Bau-, Garten- und Supermärkten, aber auch direkt beim Hersteller auf dem Hof.

Selbst schlagen oder abholen sticht Online-Handel

Und wer will, kann seinen Baum auch selbst schlagen. Während der Onlinehandel in vielen Bereichen boomt, spielt das Internet dagegen hier nur eine untergeordnete Rolle. Schließlich sieht jeder Baum anders aus, und auch das im Onlinehandel beliebte "Rücksenden bei Nichtgefallen" ist schwierig und unverhältnismäßig teuer.

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