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Streetscooter der Deutschen Post stehen auf einem Testgelände
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Streetscooter der Deutschen Post stehen auf einem Testgelände

Die Deutsche Post baut seit kurzem ihre Elektromobile selbst und hat dazu mit der Hochschule in Aachen das Start-up-Unternehmen Streetscooter übernommen. Vorher hatte sie vergeblich versucht, mit den großen Anbietern wie Volkswagen oder Daimler ins Geschäft zu kommen. Doch für die waren Elektroantriebe im Nutzfahrzeugbereich kein Thema.

Post verdoppelt Ladekapazität beim Streetscooter

Nun ärgern sich manche Automanager gewaltig. VW-Chef Müller bot der Post sogar schon eine Kooperation an. Doch bevor es dazu kommt, baut die Post ihr Angebot an Elektromobilen zunächst einmal aus. Mit dem Streetscooter „Work L“ verdoppelt sie zum Branchentreffen IAA Nutzfahrzeuge, das morgen beginnt, nun die Ladekapazität auf acht Kubikmeter oder 150 Pakete und die Reichweite von 80 auf 100 Kilometer.

10 000 Elektrotransporter sollen gebaut werden

Der Streetscooter ist passgenau auf die Transportbedürfnisse zugeschnitten: Mit nur einem Fahrersitz und einer bequem hohen Ladekante kann er mit einer Batterieladung 300 mal halten und wieder anfahren. 2017 will die Post in der Nähe von Aachen 10.000 Streetscooter montieren. Je mehr Kunden die Elektrotransporter ordern, desto teurer dürfte eine Kooperation für etablierte Hersteller werden.

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B5 Wirtschaft und Börse vom 21.09.2016 - 02:00 Uhr