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Pfeffenhausen im Rennen um nationales Wasserstoffzentrum | BR24

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Auf dieser Fläche im Osten des Marktes Pfeffenhausen könnte das Wasserstoff-Zentrum entstehen.

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Pfeffenhausen im Rennen um nationales Wasserstoffzentrum

In Pfeffenhausen könnte ein nationales Wasserstoff-Zentrum entstehen. Der Freistaat Bayern hat sich jetzt mit diesem Ort beim Standortwettbewerb des Bundesverkehrsministeriums beworben. Eine Entscheidung fällt im Sommer.

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Von
  • Anne-Lena Schug
  • BR24 Redaktion

Im niederbayerischen Pfeffenhausen im Kreis Landshut könnte ein nationales Wasserstoff-Zentrum entstehen. Das hat Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (FW) bekanntgegeben. Der Freistaat Bayern hat sich jetzt mit diesem Ort beim Standortwettbewerb des Bundesverkehrsministeriums beworben, heißt es in einer Mitteilung des Bayerischen Wirtschaftsministeriums.

Forschung und Vernetzung

In diesem Zentrum sollen Technologien rund um Wasserstoff entwickelt und erprobt werden. Davon würden vor allem Automobilzulieferer und Start-Ups profitieren. Weiter soll das Zentrum die Zusammenarbeit in diesem Bereich international verbessern und Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnik Made in Germany auf dem Weltmarkt zum Durchbruch verhelfen, so das Bayerische Wirtschaftsministerium.

Entscheidung fällt im Sommer

Das Bundesverkehrsministerium wird nun aus den bundesweit eingegangenen Bewerbungen drei Gewinner küren, die im Rahmen einer Machbarkeitsuntersuchung vertieft betrachtet werden. Für den Sommer wird dann die Entscheidung erwartet, an welchem Standort das Technologie- und Innovationszentrum Wasserstoff tatsächlich realisiert wird. Baubeginn soll im Herbst 2022 sein.

Zentrale Lage

Sollte das Zentrum tatsächlich in Pfeffenhausen entstehen, würde es auf eine 12,8 Hektar große Fläche im Osten des Marktes gebaut werden. Der Standort eigne sich vor allem deshalb, weil er inmitten der Mobilitätsregion München - Ingolstadt - Regensburg - Dingolfing - Landshut liege und für Automobilhersteller und Zulieferer gut erreichbar sei, so das Wirtschaftsministerium.

Landrat sieht "riesen Chance"

Landrat Peter Dreier (CSU) zeigte sich per Pressemitteilung äußerst zufrieden mit der Entscheidung, den Markt Pfeffenhausen ins Rennen um das H2-Forschungszentrum zu entsenden: "Das Wasserstoff-Technologie- und Anwendungszentrum könnte dem Landkreis Landshut nochmal enormen Auftrieb geben". Dieses Technologiezentrum sei eine riesen Chance für den Markt Pfeffenhausen, aber auch für den ganzen nördlichen Landkreis Landshut.

Aschaffenburg investiert in Wasserstoff

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In Stadt und Landkreis Aschaffenburg setzt man bei der Energiewende auf Wasserstoff. Um den teuren Energieträger wirtschaftlicher zu machen, soll der Wasserstoff vor Ort produziert werden.

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