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Papierhersteller Fripa sieht keinen Grund für Hamsterkäufe | BR24

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Klopapierherstellung in Miltenberg

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    Papierhersteller Fripa sieht keinen Grund für Hamsterkäufe

    Derzeit fährt der Miltenberger Hygienepapierhersteller Fripa wieder Sonderschichten, um den Bedarf an Toilettenpapier zu decken. Für Hamsterkäufe gebe es aber keinen Grund, so der Verkaufsleiter. Die Lieferketten würden funktionieren.

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    Von
    • BR24 Redaktion

    Gehen die Hamsterkäufe von Toilettenpapier wieder los? Der Hygienepapierhersteller Fripa aus dem unterfränkischen Miltenberg hat derzeit die Produktion wieder erhöht. Grund für solche Hamsterkäufe, wie sie aus dem Frühjahr bekannt wurden, gibt es aber aus Sicht des Verkaufsleiters von Fripa, Jürgen Fischar, nicht: "Deutschland ist mit Hygienepapier sehr gut versorgt, die Lieferketten funktionieren". Die Verbraucher müssten sich keine Sorgen machen, Produzenten wie Fripa, Essity und Sofidel arbeiteten auch in der Pandemie. "Es wird keine Unterversorgung geben, solange sich der Verbraucher normal verhält."

    Hygieneartikel werden hier und da verstärkt gekauft

    Fripa, nach Fischars Worten der einzige Hygienepapierhersteller Bayerns, fahre derzeit mit seinen etwa 450 Mitarbeitern teils Sonderschichten, um den Bedarf zu decken. Der Verkaufsleiter bemerkt bereits hier und da, dass in den Märkten Hygieneartikel verstärkt gekauft würden. "Wir haben eine ähnliche Situation wie im März." Zu Beginn der Corona-Krise waren die Umsätze mit Toilettenpapier in Drogerien und größeren Supermärkten rasant in die Höhe geschnellt. Auch bei Fripa sei die Nachfrage gestiegen, um wie viel, wollte Fischar nicht sagen.

    "Niemand muss leere Regale befürchten"

    Der Einzelhandel gibt erst einmal Entwarnung, auch wenn etwa in Drogerien wieder Schilder hängen, dass pro Haushalt nur noch zwei Packungen Toilettenpapier gekauft werden dürfen. Der Sprecher des Handelsverbands Bayern, Bernd Ohlmann, sagte, bisher sei in Bayern keine flächendeckende Veränderung des Einkaufsverhaltens zu beobachten. Seit Beginn der Corona-Krise seien die Lieferketten optimiert worden. "Die Warenversorgung in Bayern – nicht nur mit Toilettenpapier – ist stabil", betonte er. "Niemand muss leere Regale befürchten."

    Umfrage: Zwei Drittel schließen Hamsterkäufe aus

    Einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov zufolge will sich rund jeder zehnte Verbraucher in Deutschland in den kommenden Wochen verstärkt mit Toilettenpapier, Nudeln und anderen Waren des täglichen Gebrauchs eindecken. Fast zwei Drittel (64 Prozent) schlossen derartige Hamsterkäufe dagegen ausdrücklich aus.

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