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Osram-Interessent AMS legt gute Quartalsbilanz vor | BR24

© BR/Jan Plate

Der österreichische Chip- und Sensorhersteller AMS hat im dritten Quartal gut verdient. Der Gewinn hat sich im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Für den zweiten Versuch einer Osram-Übernahme sind das gute Voraussetzungen.

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Osram-Interessent AMS legt gute Quartalsbilanz vor

Der österreichische Chip- und Sensorhersteller AMS hat im dritten Quartal gut verdient. Der Gewinn hat sich im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Für den zweiten Versuch einer Osram-Übernahme sind das gute Voraussetzungen.

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Seit dem Wochenende ist klar: AMS will weiter versuchen, Osram zu übernehmen - und das obwohl die Münchner dreimal so groß sind wie das österreichische Unternehmen. Umso wichtiger ist es deshalb für AMS, dass die Geschäfte gut laufen.

Wichtigster Kunde von AMS ist Apple

Hauptkunde ist der amerikanische Elektronikkonzern Apple. Unter anderem liefert AMS die Sensorik für iPhone-Displays und die 3D-Gesichtserkennung. Ende vergangenen Jahres hatte der Konzern unter der schleppenden Nachfrage nach den neuen iPhones gelitten.

Im laufenden Geschäftsjahr hat sich die Nachfrage aber sukzessive erholt und die Erlöse haben zugelegt. Ein starkes Smartphone-Geschäft schiebt den Gewinn von AMS an.

Umsatz von AMS deutlich gestiegen

Der Umsatz ist im dritten Quartal um 41 Prozent auf 578 Millionen Euro gestiegen und lag damit über dem angepeilten Wert. Der Gewinn verdoppelte sich sogar – auf 142 Millionen Euro.

Zur geplanten milliardenschweren Osram-Übernahme heißt es: Man erwarte den Beginn der neuen Angebotsfrist bis Ende Oktober – wenn die deutsche Finanzaufsicht BaFin zustimmt. Ein erster Versuch war Anfang Oktober gescheitert.

AMS ist derzeit mit knapp 20 Prozent der Anteile größter Aktionär von Osram. Andere Interessenten dürfte das von einem Konkurrenz-Angebot abschrecken.