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Opel schreibt erstmals seit Jahren schwarze Zahlen | BR24

© dpa/picture-alliance

Opel-Fahnen flattern im Wind.

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    Opel schreibt erstmals seit Jahren schwarze Zahlen

    Der Autohersteller Opel verdient unter seinem neuen französischen Eigentümer PSA wieder Geld. Der Konzern, zu dem auch die Marken Peugeot, Citroën und DS gehören, hatte im ersten Halbjahr knapp 22 Millionen Fahrzeuge verkauft. Von Verena Schälter

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    Der französische Autohersteller PSA profitiert von der Rückkehr von Opel in die Gewinnzone. Die Rüsselsheimer erwirtschafteten im ersten Halbjahr 2018 einen Gewinn von 502 Millionen Euro. "Die Trendwende bei Opel-Vauxhall ist nun eindeutig eingeleitet", sagte Finanzchef Jean-Baptiste de Chatillon am Dienstag. PSA verdiente unter dem Strich insgesamt 1,48 Milliarden Euro, das sind 18 Prozent mehr als vor Jahresfrist und mehr als viele Analysten erwartet hatten.

    PSA steigert Umsatz um gut 40 Prozent

    PSA mit den Marken Citroën, Peugeot und DS hatte Opel im vergangenen August übernommen. Vauxhall ist die britische Schwestermarke. Der PSA-Konzern steigerte seinen Umsatz in den ersten sechs Monaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um gut 40 Prozent auf 38,6 Milliarden Euro. Auf die Opel-Vauxhall-Sparte entfiel ein Umsatzanteil von 9,95 Milliarden Euro. Der Nettogewinn des Konzerns betrug 1,7 Milliarden Euro, das waren 242 Millionen Euro mehr als zuvor.