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Die Ölpreise haben deutlich zugelegt, unter anderem wegen Konjunkturhoffnungen in Asien. Ein Barrel Nordsee-Brent kostete rund 53 US-Dollar. Die Förderländer der OPEC+ beraten heute, wie sich die Förderquoten weiter entwickeln sollen.

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OPEC+ berät über eingeschränkte Förderung

Die Ölpreise haben deutlich zugelegt, unter anderem wegen Konjunkturhoffnungen in Asien. Ein Barrel Nordsee-Brent kostete rund 53 US-Dollar. Die Förderländer der OPEC+ beraten heute, wie sich die Förderquoten weiter entwickeln sollen.

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Von
  • Felix Lincke

Der Ölverbund OPEC+, zu dem auch Förderländer wie Russland gehören, hat sich im vergangenen Jahr mit Beginn der Corona-Pandemie auf eine deutliche Kürzung der täglichen Fördermenge der Mitgliedsländer um 5,8 Millionen Barrel verständigt. Das hat einen Absturz verhindert und die Ölpreise weitgehend stabil gehalten. Zu Beginn des neuen Jahres wurde die gemeinsame Fördermenge nun moderat erhöht um 500.000 Fass.

Weitere Anhebung im Februar?

Zum Februar könnte eine weitere Anhebung anstehen, über welche die Opec-Länder heute beraten. Die Allianz OPEC+ hat einen Anteil am weltweiten Ölmarkt von etwa 40 Prozent.

Eine Sonderrolle spielen die USA, deren Fracking-Förderung mit den niedrigeren Ölpreisen weitgehend zum Erliegen kam, so dass es auf dem Weltmarkt zurzeit ein geringeres Angebot gibt. Wenn die Konjunktur anspringt, wären wieder höhere Ölpreise denkbar. Das ist vor allem in China und anderen asiatischen Ländern der Fall.

Trotz leichtem Anstieg: Ölpreis weiterhin unter langjährigem Durchschnitt

Entscheidend für das Wachstum und die zusätzliche Nachfrage nach Öl ist vor allem der Erfolg der Corona-Impfungen, die in vielen Ländern gerade erst begonnen haben. Der tatsächliche Verbrauch an fossilen Energieträgern liegt nach wie vor weit unter dem langjährigen Durchschnitt.