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Onlinebanking: Kunden müssen sich bald besser identifizieren | BR24

© BR/Ralf Schmidberger

Beim Onlinebanking muss sich der Kunde künftig mit zwei Merkmalen identifizieren.

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Onlinebanking: Kunden müssen sich bald besser identifizieren

Bankgeschäfte im Internet zu erledigen, wird aufwändiger. Ab heute gibt es neue Regeln für das Onlinebanking. TAN-Papierlisten funktionieren dann nicht mehr. Wer bislang noch mit alten Verfahren hantiert, sollte nun schnell reagieren.

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Onlinebanking soll sicherer werden und zwar durch die sogenannte Zwei-Faktor-Authentifizierung. Das heißt: der Kunde muss sich mit zwei von drei möglichen Merkmalen ausweisen.

Die drei Merkmale

  • "Wissen" - also eine PIN oder ein Passwort.
  • "Besitz" - also eine Girocard oder das Smartphone.
  • "Körpermerkmale" - wie ein Fingerabdruck oder Irisscan.

Jede Bank macht es anders

Die Finanzinstitute nutzen verschiedene Verfahren, wie eine TAN generiert wird. Sie lassen dem Kunden mal mehr, mal weniger die Wahl. Besonders sicher ist das Chip-TAN-Verfahren, sagt Stefanie Pallasch von der Stiftung Warentest. Hier braucht man ein separates kleines Gerät, in das der Kunde seine Girocard steckt.

"Diese hohe Sicherheit kommt einfach daher, dass das kleine Lesegerät nicht mit dem Internet verbunden ist und so eben keine Möglichkeit besteht, da eine Schad-Software draufzuspielen." Stefanie Pallasch von der Stiftung Warentest

Möglich ist beispielsweise auch eine TAN über SMS zu erhalten oder über eine von der Bank bereitgestellte App.

Stichtag: 14. September

Die Banken stellen ihre Kunden aber nicht automatisch auf die neuen Verfahren um. Deshalb ist wichtig, dass der Kunde aktiv wird. Sonst kann er ab Mitte September Bankgeschäfte nicht mehr online tätigen.