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Logo Airbus Group
© picture-alliance/dpa
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Aus Kreisen des Verteidigungsministeriums ist zu hören, dass die Luftwaffe ihre ältesten Eurofighter durch 33 Maschinen der modernsten Variante desselben Modells ersetzen wird. Noch sind die Verträge nicht unterschrieben, aber an den bayerischen Airbus-Standorten dürften die Insider-Informationen aus dem Verteidigungsministerium für Freude sorgen. Sollte die Luftwaffe tatsächlich 33 neue Eurofighter als Ersatz für ältere Maschinen desselben Typs bestellen, wäre das ein Auftrag im Milliardenwert, der tausende Jobs sichert.

Augsburg und Manching würden profitieren

In Augsburg entstehen die zentralen Rumpfsektionen für das Kampfflugzeug, im oberbayerischen Manching werden die Maschinen dann mit Bauteilen aus ganz Europa fertig montiert. Außerdem sitzen dort die Entwicklungsabteilungen.

Zusätzlich sind die Chancen gestiegen, dass Airbus einen weiteren Eurofighter-Auftrag erhält. Denn die Luftwaffe soll in einigen Jahren Ersatz für ihre gealterte Tornado-Flotte erhalten. Im Rennen waren bisher drei Flugzeuge: der Tarnkappenjet F35 von Lockheed Martin, die F/A Super Hornet von Boeing und eine Weiterentwicklung des Eurofighters. Nach Insider-Informationen hat man sich in Berlin nun gegen das Lockheed-Modell entschieden. Damit bleiben nur noch die Super Hornet und der Eurofighter als Alternativen.

Autoren

Stephan Lina

Sendung

B5 Wirtschaft und Börse vom 01.02.2019 - 07:08 Uhr