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Symbolbild: Eine italienische Pizza
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Ralf Schmidberger
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Symbolbild: Eine italienische Pizza

Die Deutschen lieben Pizza - ob nun vom Italiener oder aus dem Tiefkühlfach. Doch mit den vielen Essens-Lieferdiensten hat sich der Markt etwas verändert. Viele Leute bestellen mittlerweile im Internet und lassen sich die Pizza nach Hause bringen. Ein paar Klicks und das Essen ist da - das boomt.

Lieferservice auch in München: Heiße Tiefkühlpizza zum doppelten Preis

In vielen Städten sieht man die Fahrrad-Kurierdienste, etwa von Deliveroo, Lieferheld oder Lieferando. Die Firma Nestlé-Wagner will von diesem Trend jetzt profitieren: Gab es ihre Tiefkühlpizzen bisher nur in der Gefriertruhe im Supermarkt zum Selbstaufbacken, kann sich der Kunde nun die Pizza auch heiß nach Hause liefern lassen - und zwar in mehreren Städten, so auch in München.

Das Unternehmen arbeitet mit Lieferando zusammen. Online bestellt, schiebt ein Gastro-Betrieb die Pizza in den Ofen, und ein Kurier bringt sie dann zum Kunden. Der Preis ist knapp doppelt so hoch wie im Supermarkt.

Pizza-Firmen wollen auf wachsende Nachfrage reagieren

Bislang ist es ein Test, doch schon in Kürze werde man entscheiden, ob man den Lieferdienst dauerhaft anbietet, so eine Nestlé-Wagner-Sprecherin im Bayerischen Rundfunk. Zuletzt haben mehrere Anbieter entsprechend dem Kundenwunsch auf Premium-Produkte gesetzt, etwa auch Dr. Oetker. Die Firmen wollen sich dem wachsenden Markt für Lieferpizza entgegenstellen.

Bislang isst jeder Deutsche im Schnitt zwölf Tiefkühlpizzen im Jahr. Das entspricht nach Angaben des Deutschen Tiefkühlinstituts aber nur zehn Prozent der insgesamt vertilgten Pizzen.