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Windräder in der Nordsee

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    Neuer Offshorewindpark für München

    Die Stadtwerke München feiern offiziell die Einweihung eines weiteren Offshorewindparks – oder zumindest eine maßgebliche Beteiligung daran. Es ist das zweite Großprojekt in diesem Bereich mit dem Energieversorger Vattenfall. Von Dirk Vilsmeier

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    Nach "Dantysk" geht es jetzt um den Windpark "Sandbank". Beide liegen westlich der Nordseeinsel Sylt.

    Mehr als die Hälfte des in München verbrauchten Stroms wird mittlerweile von den Stadtwerken regenerativ erzeugt. Zwar nicht wirklich vor Ort – aber immerhin mit Anlagen, die dem Versorger gehören. Der Windpark Sandbank steuert jetzt weitere gut 70 Windräder hinzu, so Florian Bieberbach, Chef der Stadtwerke München.

    "Sandbank ist unser vierter Offshorepark, an dem wir als Stadtwerke München beteiligt sind. Unser Anteil an diesem Park entspricht dem Jahresverbrauch von immerhin 250.000 Münchner Haushalten." Florian Bieberach, Stadtwerke München

    Ein ehrgeiziges Ziel

    Bis 2025 soll 100 Prozent des Münchner Stromverbrauchs aus Ökostrom gedeckt werden. Kritiker glauben allerdings, dass die Stadt mit solchen Projekten, im wahrsten Sinn des Wortes, ein zu großes Rad dreht und damit zu viele Risiken eingeht.

    Gerade erst diese Woche musste das kommunale Unternehmen eingestehen, dass es sich beim Einstieg in das internationale Erdgasfördergeschäft verhoben hat. Die eigenen Aktivitäten in diesem Bereich müssen nun mit einem erfahrenen Partner aus der Branche weitergeführt werden.