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Neuer chinesischer Investor - Grammer Vorstand geht | BR24

© pa/dpa/Armin Weigel

Das Logo der Grammer AG vor der Konzernzentrale in Amberg

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    Neuer chinesischer Investor - Grammer Vorstand geht

    Überraschende Wende beim bayerischen Autozulieferer Grammer in Amberg: Nach der Übernahme durch den chinesischen Partner Ningbo Jifeng zieht sich der komplette Vorstand zurück.

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    Der Chef des Autositz-Herstellers Grammer, Hartmut Müller, nimmt seinen Hut. Dies teilte das bayerische Unternehmen in einer Pflichtmitteilung am Montagabend mit. Zudem legen der Finanzvorstand Gerard Cordonnier und der Technikvorstand Manfred Pretscher ihre Ämter nieder.

    Der Aufsichtsrat kündigte eine Suche nach Kandidaten für die Nachfolge an.

    "Mit meinem Rücktritt gebe ich Aufsichtsrat und Großaktionär die Möglichkeit, grundsätzliche Entscheidungen über die künftige Ausrichtung des Unternehmens unabhängig von meiner Person zu diskutieren und damit notwendige Weichenstellungen einzuleiten." Hartmut Müller

    Vorstände wollen reibungslosen Übergang

    Alle drei Vorstände werden den Wechsel im Vorstand begleiten, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten, heißt es in der Mitteilung weiter.

    Grammer gehört seit 10. September mehrheitlich dem chinesischen Autozulieferer Ningbo Jifeng.

    Mit über 13.000 Mitarbeitern ist Grammer in 19 Ländern weltweit tätig und eines der größten Unternehmen mit Sitz in der Oberpfalz.