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Neue WLTP-Norm setzt Audi zu | BR24

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Neue WLTP-Norm setzt Audi zu

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Neue WLTP-Norm setzt Audi zu

Der bayerische Autobauer Audi kämpft mit einem Einbruch der Verkaufszahlen in Deutschland und Europa. Die Absatzschwierigkeiten hängen vor allem mit der Umstellung auf das strengere Abgastestverfahren WLTP zusammen.

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Die genauen Absatzzahlen werden zwar erst am Freitag bekanntgegeben, aber man kann davon ausgehen, dass Audi im vergangenen Monat hierzulande deutlich weniger Fahrzeuge verkauft hat als im Vorjahreszeitraum. Und auch in diesem und im nächsten Monat ist mit starken Absatzrückgängen zu rechnen, aufgrund der WLTP Umstellung.

Bis jetzt haben erst 34 Motor-Getriebe-Varianten nach dem neuen Prüfstandard die notwendige Betriebserlaubnis. Doch jede Woche kämen ein paar weitere Varianten hinzu, verbreitet Audi bei einer Telefonkonferenz zuversichtlich.

Audi rechnet bis zum Jahresende mit 100 Motor-Getriebe-Varianten

Die Ingolstädter rechnen damit, dass bis zum Jahresende den Kunden wieder ein wettbewerbsfähiges Angebot zur Verfügung steht. Das sieht Audi bei 100 zugelassenen Motor- Getriebevarianten. Um den Kunden die Wartezeiten zu verkürzen, produziert Audi auch auf Halde, das heißt, es werden Fahrzeuge gebaut, die noch keine Zulassung haben.

Als Zwischenlager nutzen die Ingolstädter dazu eine Reihe von Stellflächen in ganz Deutschland. Wenn das Kraftfahrtbundesamt dann die Zulassung erteilt hat, können die Fahrzeuge ausgeliefert werden. Insgesamt ist man bei der VW Tochter zuversichtlich, die Jahresziele erreichen zu können und das heißt ein weltweiter Absatz auf dem Vorjahresniveau.