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Neue Überbrückungshilfen für Selbständige und Unternehmer | BR24

© Felix Lincke/BR

Neue Überbrückungshilfen für Selbständige

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Neue Überbrückungshilfen für Selbständige und Unternehmer

Mittelständler können ab heute die überarbeitete Überbrückungshilfe beantragen. Es geht dabei vor allem um Fixkosten-Zuschüsse für September bis Dezember. Geholfen wird bei Umsatzverlusten durch amtliche Anordnungen wie Hygiene- oder Abstandsregeln.

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"Wir lassen unsere Unternehmen in der Krise nicht allein", sagte Bundeswirtschaftsminister Altmaier (CDU). Kleine und mittelständische Firmen sollen für krisenbedingte Ausfälle in der Pandemie entschädigt werden. Altmaier ist zuversichtlich, das Überbrückungsgeld Zwei, das ab heute beantragt werden kann, auch im nächsten Jahr fortzusetzen.

Höhere Fördersätze und Pauschalen

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) hob hervor, dass das neue Überbrückungsgeld für die Monate ab September attraktiver geworden ist. So wurden die Fördersätze für die Fixkosten erhöht und sind schon bei geringeren Umsatzeinbußen möglich als vorher. Alle Unternehmen können jetzt maximal 50.000 Euro erhalten, egal wie groß sie sind. Die Pauschale für Personalkosten wurde verdoppelt. Gefördert werden jetzt auch Hygiene-Maßnahmen.

Mehr Anträge durch Anpassung erhofft

Altmaier und Aiwanger hoffen, dass nun mehr Anträge gestellt werden als für das Überbrückungsgeld Eins. In Bayern wurden bislang 218 Millionen Euro bewilligt, was etwa zwei Dritteln der 22.000 Anträge entspricht. Solounternehmer, Selbständige und Freiberufler waren mit der Ausgestaltung der bisherigen Hilfen oft unzufrieden.

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