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Neue Riester-Verträge lohnen sich ab 2021 nicht mehr | BR24

© pa/dpa/Andrea Warnecke

Symbolbild: Riester-Produkte

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    Neue Riester-Verträge lohnen sich ab 2021 nicht mehr

    Versicherungsmathematiker haben ausgerechnet, dass Assekuranzen bei neuen Verträgen für die Altersvorsorge ab dem nächsten Jahr nur noch eine Verzinsung von maximal 0,5 Prozent im Jahr garantieren sollten. Das betrifft vor allem Riester-Verträge.

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    Die niedrigen Marktzinsen zwingen Versicherungen dazu, ab 2021 keine neuen Riester-Verträge in ihrer klassischen Form für die Altersvorsorge mehr anzubieten. Geht es nach der Deutschen Aktuarvereinigung der Versicherungsmathematiker sollte der gesetzliche Höchstrechnungszins für die Garantie neuer Verträge von derzeit 0,9 Prozent auf 0,5 Prozent gesenkt werden.

    Auslaufmodell Riester-Rente?

    Etwa ein halbes Prozent der Beiträge werde benötigt für Vertrieb und Verwaltung, so dass für die Verzinsung der Sparguthaben dann maximal null Prozent übrig blieben, heißt es bei den Aktuaren. Bei der Riester-Rente ist festgelegt, dass die Sparer am Ende mindestens das herausbekommen, was sie eingezahlt haben - abzüglich der Inflation.

    Schon im Koalitionsvertrag von Union und SPD war von einer Reform der privaten Altersvorsorge die Rede, doch bislang ohne Ergebnis. Ohne Reform oder grundlegende Änderungen, droht die Riester-Rente nun zwangsläufig zum Auslaufmodell zu werden.

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