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Tasse Kaffee auf Kaffeebohnen
© dpa/picture alliance
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Tasse Kaffee auf Kaffeebohnen

Nestlé darf dank des Kaufs künftig weltweit Starbucks-Produkte, wie Kaffeebohnen oder gemahlenen Kaffee, in Supermärkten vertreiben. Die mehr als 28.000 Coffee-Shops bleiben in der Hand von Starbucks. Beide Unternehmen wollen eng zusammenarbeiten und neue Produkte entwickeln.

Nestlé baut sein Kaffeegeschäft aus

Im Zuge der Übernahme wechseln auch rund 500 Starbucks-Mitarbeiter zum weltgrößten Lebensmittel-Konzern – die meisten werden in Seattle und London arbeiten, so hieß es in einer Mitteilung. Nestlé, der Hersteller von Nespresso-Kaffeekapseln und löslichem Nescafé, verspricht sich von dem Schritt eine Stärkung seines Kaffeegeschäfts. Der Deal ist Teil der Strategie von Nestle-Boss Mark Schneider, dem ehemaligen Chef des deutschen Gesundheitskonzerns Fresenius. Er will Nestle wegführen von ungesunden Fertiggerichten und Süßigkeiten – hin zu gesünderen und vor allem mehr Gewinn versprechenden Produkten wie Nahrungsergänzungsmittel, Wasser oder eben Kaffee.

Starbucks will seine Marke stärken

Starbucks erhofft sich eine Stärkung der Marke und eine langfristige Wertschöpfung für die Aktionäre. Die Übernahme gilt auch als Schlag gegen den Kaffee-Clan Reimann. Die deutsche Milliardärs-Familie steht unter anderem hinter den Marken Jacobs, Tassimo und Senseo, sowie hinter dem US-Kaffee-Hersteller und Nespresso-Konkurrenten Keurig.