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Die Nachfrage nach Produkten wie Caro-Kaffee und den Fertigwürzen und Soßen von Maggi sinkt.Deswegen will der Schweizer Nestlé -Konzern in Deutschland 380 Arbeitsplätze abbauen.In einigen Fällen kommt es zu betriebsbedingten Kündigungen.Das traditionsreiche Caro-Werk in Ludwigsburg bei Stuttgart mit einhundert Mitarbeitern wird geschlossen. Der Caro-Kaffee wird künftig aus Portugal kommen.

Labor in Weiding muss schließen

Außerdem wird ein Lebensmittel-Labor in Weiding bei Mühldorf mit 85 Mitarbeitern dicht gemacht. Dort erhalten zwei Drittel der Beschäftigten betriebsbedingte Kündigungen. Ferner will Nestlé in Deutschland zwei weitere Standorte umstrukturieren. Im bayerischen Biessenhofen geht es um Babynahrung und in Lüdingshausen in Nordrhein-Westfalen um Maggi-Produkte, die nicht mehr so gefragt sind. Maggi müsse sich den veränderten Ernährungs- und Konsumgewohnheiten anpassen, hieß es. Deshalb fallen in Lüdingshausen 95 Stellen weg.

Altersteilzeit und Abfindungen

In Biessenhofen sind einhundert Menschen betroffen. Einige Mitarbeiter können in Altersteilzeit gehen. Außerdem stehen für ältere Arbeitnehmer Abfindungen bereit. Nestlé Deutschland beteiligt sich außerdem an Transfergesellschaften. Die Einzelheiten erfahren die Mitarbeiter in den nächsten Tagen auf Betriebsversammlungen vor Ort.