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Immer mehr Investmentfonds werben mit Nachhaltigkeit. Die EU fordert nun Nachweise, um Schwindel zu verhindern.

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    Nachhaltige Fonds müssen laut EU überprüfbar sein

    Investmentfonds leiden nicht unter der Corona-Krise. Der Börsenboom lässt viele Anleger zu solchen Finanzprodukten greifen. Außerdem vermitteln immer mehr nachhaltige Produkte auch ein gutes Gewissen bei der Geldanlage.

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    Von
    • Felix Lincke

    Am 10. März tritt eine Offenlegungsverordnung der Europäischen Union für nachhaltige Finanzprodukte in Kraft. Banken und Fonds sollen dann regelmäßig berichten, welchen Nachhaltigkeitsbeitrag ihr Produkt tatsächlich leistet. Das soll Etikettenschwindel mit grünen Geldanlagen verhindern.

    Nachhaltige Fonds müssen klare Ziele verfolgen

    17 Nachhaltigkeitsziele haben die Vereinten Nationen formuliert: Keine Armut, kein Hunger, saubere Energie oder weniger Ungleichheit gehören dazu. Mindestens ein solches Ziel müsste auch ein Fonds verfolgen, um nachhaltig zu sein. Man spricht von Impact-Produkten, wenn ein konkretes ökologisches oder gesellschaftliches Ziel angestrebt wird, zum Beispiel eine bestimmte Menge weniger Plastikmüll oder ein klar beziffertes Mehr an Bildungschancen.

    Fondsanbieter fürchten viel Bürokratie

    Doch solche Ziele sind schwer zu bestimmen und auslegungsbedürftig. Der Fondsverband BVI hält die von der EU gesetzte Frist für zu kurz dafür. Die Anbieter von Fonds befürchten einen hohen bürokratischen Aufwand für die geforderten Nachweise.

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