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Bildrechte: dpa-Bildfunk/Hayden Smith

Kurz nach dem Start brennt ein Triebwerk der Boeing 777 von United Airlines. Jetzt werden alle Flugzeuge ähnlicher Bauart überprüft.

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    Nach Brand: Überprüfung von Boeing 777-Triebwerken

    Weltweit müssen zahlreiche Boing 777 am Boden bleiben, nachdem das Triebwerk eines Fliegers gebrannt hat. Auch die Frachttochter der Lufthansa betreibt dieses Modell. Sie ist allerdings von den Problemen nicht betroffen.

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    Von
    • Stephan Lina

    Für Boeing ist es eine erneute Hiobsbotschaft. Erst die fast zweijährige Zwangspause der 737 MAX, jetzt der Brand eines Triebwerks bei einer 777.

    Weltweite Überprüfung

    Weltweit haben Flugsicherheitsbehörden zumindest eine Überprüfung der Maschinen des betroffenen Modells angeordnet, in Japan dürfen die Jets bis auf weiteres überhaupt nicht mehr fliegen. Betroffen sind alle 777 mit dem Triebwerk PW 4000 des US-Herstellers Pratt & Whitney. Dieses Triebwerk wurde in den 1990er Jahren entwickelt und galt damals wegen seiner hohen Schubkraft als revolutionär. Es hängt heute vor allem an den Flügeln älterer Maschinen, etwa bei United Airlines.

    Lufthansa nicht betroffen

    Deutsche Fluggesellschaften sind von den Problemen nicht betroffen. So hat die Lufthansa keinen einzigen Passagierjet vom Typ Boeing 777 in ihrer Langstreckenflotte. Allerdings betreibt der Konzern in seiner Frachtsparte Lufthansa Cargo Flugzeuge des US-Herstellers. Die neun Frachtflieger vom Typ 777F gehören jedoch einer neueren Generation an und haben nicht das Pratt & Whitney-Triebwerk, sondern einen Motor von General Electric, der nicht von den Problemen betroffen ist.

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