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Munich Re: Naturkatastrophen kosten 42 Milliarden Dollar | BR24

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Im ersten Halbjahr entstanden durch Naturkatastrophen Gesamtschäden in Höhe von 42 Milliarden Dollar. Und auch wenn die Schadenssumme voraussichtlich noch steigt, wird sie wohl deutlich unter dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre liegen.

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Munich Re: Naturkatastrophen kosten 42 Milliarden Dollar

Im ersten Halbjahr entstanden durch Naturkatastrophen Gesamtschäden in Höhe von 42 Milliarden Dollar. Und auch wenn die Schadenssumme voraussichtlich noch steigt, wird sie wohl deutlich unter dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre liegen.

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Der Halbjahresbericht der Naturkatastrophen der Munich Re bietet Licht und Schatten. In den ersten sechs Monaten sind rund 4.200 Menschen durch tropische Wirbelstürme, schwere Gewitter und Überschwemmungen ums Leben gekommen.

Staaten bereiten sich besser auf Naturkatastrophen vor

Das sind deutlich weniger als im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahren, auch die Gesamtschäden liegen mit 42 Milliarden Dollar unter dem zehnjährigen Durchschnitt. Das zeigt, dass viele Staaten heute besser mit Naturgefahren umgehen können.

Der Leiter der Abteilung für Geo- und Klimarisiken bei der Munich Re, Ernst Rauch weist allerdings darauf hin, dass das Bild nicht durchgängig positiv ist. So litt Afrika im ersten Halbjahr unter zwei sehr schweren tropischen Wirbelstürmen, mit hohen Opferzahlen und hohen wirtschaftlichen Schäden. Gerade bei Katastrophen in ärmeren Ländern seien die Menschen aber kaum gegen Schäden versichert, auch bräuchten solche Länder oft Jahre, um sich von diesen Naturkatastrophen zu erholen.

Munich Re spricht sich für CO2-Bepreisung aus

Europa litt im ersten Halbjahr erneut unter Hitze und Hagel. Noch sei es zwar für eine genaue Prognose zu früh, aber die Trockenheit lasse in Teilen der Landwirtschaft Ernteeinbußen erwarten. Bei dem weltgrößten Rückversicherer spricht man sich für eine Bepreisung von CO2 aus, ob über eine Steuer oder über Emissionshandel müsse die Politik entscheiden.