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Mütterrente wird aufgestockt | BR24

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Seit Jahresanfang haben mehr Frauen - und auch Männer - Anrecht auf die sogenannte Mütterrente. Neurentner mit Erziehungszeiten sollten den 30. April im Auge haben, um die rückwirkende Zahlung ab Januar nicht zu verschenken.

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Mütterrente wird aufgestockt

Viele Rentnerinnen in Bayern und ganz Deutschland erhalten in diesen Tagen Post mit guten Nachrichten: Änderungen bei der sogenannten Mütterrente, die zum Jahreswechsel in Kraft traten, schlagen sich jetzt in zusätzlichen Zahlungen nieder.

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Auch Mütter, deren Kinder vor 1992 geboren sind, erhalten seit dem Jahreswechsel einen Aufschlag bei der Rentenberechnung: Sie bekommen neben den bislang zwei Rentenpunkten, die vorher schon angerechnet wurden, einen halben Rentenpunkt zusätzlich, das entspricht einem Plus von rund 16 Euro im Monat. Pro Kind summiert sich die Mütterrente damit auf rund 80 Euro.

780.000 Neuberechnungen bayernweit

Das zusätzliche Geld, auf das die Betroffenen seit dem Jahreswechsel ein Recht haben, wird jetzt von den Rentenversicherungsträgern nachträglich überwiesen. Alleine in Bayern werden knapp 780.000 Renten neu berechnet, die Betroffenen erhalten in den nächsten Wochen entsprechende Post.

Erziehungszeiten geltend machen

Unternehmen müsse niemand etwas, um das zusätzliche Geld zu erhalten, heißt es von der bayerischen Arbeitsgemeinschaft der Rentenversicherung. Auf die Briefe der Rentenkassen muss also niemand antworten. Voraussetzung, um den Aufschlag zu erhalten, ist allerdings, dass die Rentenversicherung überhaupt weiß, dass jemand Kinder hat. Wer also bislang noch keine Kindererziehungszeiten für die Rente geltend gemacht hat, sollte das jetzt bei der Deutschen Rentenversicherung tun, empfiehlt der Sozialverband VdK.

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Seit Jahresanfang haben mehr Frauen -und auch Männer- Anrecht auf die sogenannte Mütterrente. Wer die rückwirkende Zahlung ab Januar nicht verschenken will, muss bis zum 30. April einen Antrag bei der Rentenversicherung stellen.