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Münchner Modehersteller Escada verkauft | BR24

© Stefan Kiefer, imageBROKER

Von Indien in die USA: Der Kalifornische Investor kauft die Münchner Luxusmodefirma Escada von der indischen Unternehmerin Megha Mitta.

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    Münchner Modehersteller Escada verkauft

    Der angeschlagene Münchner Luxusmode-Hersteller Escada gehört jetzt dem US-Finanzinvestor Regent. In den 90er Jahren zählte Escada zu den weltgrößten Luxusmarken, doch auch eine Insolvenz findet sich bereits in der jüngeren Firmenhistorie.

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    Die Münchner Luxusmodemarke Escada gehört nun dem kalifornischen Investor Regent. Die indische Unternehmerin Megha Mittal, die Escada nach der Insolvenz vor zehn Jahren übernommen hatte, habe das Unternehmen an den Investor in Beverly Hills verkauft, teilte Escada am Donnerstag mit. Ziel sei es jetzt, "das Geschäft zu neuen Höhen zu führen", teilte Regent-Chef Michael Reinstein mit.

    Claudia Schiffer, Naomi Campbell und ein Stahlhersteller

    Escada gehörte in den 1990er-Jahren zu den weltweit größten Marken für luxuriöse Damenmode und machte Umsätze in Milliardenhöhe. Supermodels wie Claudia Schiffer, Linda Evangelista, Cindy Crawford und Naomi Campbell präsentierten die Kollektionen. Aber 2009 war das Unternehmen insolvent und wurde von Mittal erworben, die zur Familie eines großen indischen Stahlherstellers gehört und ein Faible für Mode hat.

    Viele Modefirmen in der Krise

    Aktuelle Geschäftszahlen veröffentlicht das Unternehmen nicht mehr - im Jahr 2017 hatte es rote Zahlen geschrieben. Stellen wurden abgebaut. In den vergangenen Jahren sind etliche Modeunternehmen in die Krise geraten, darunter Gerry Weber, Esprit, Strenesse, Zero und Steilmann. Branchenkenner verweisen auf die starke Konkurrenz.