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Möglicher Stellenabbau: IG Metall Regensburg kritisiert Conti | BR24

© BR/Corinna Ballweg

IG Metall Regensburg übt scharfe Kritik an Continental. Es geht um tausende Stellen.

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Möglicher Stellenabbau: IG Metall Regensburg kritisiert Conti

Im Konflikt um mögliche massenweise Stellenstreichungen hat die IG Metall die Gespräche mit Continental vorerst beendet. Hintergrund ist der aktuelle Kurs des Unternehmens. Auch die Verantwortlichen der IG Metall in Regensburg üben Kritik.

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Von
  • Veronika Meier
  • BR24 Redaktion

Tausende Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel – jetzt hat die IG Metall die Sondierungsgespräche mit Continental vorerst abgebrochen. Der Autozulieferer habe keinerlei Interesse gezeigt, über Alternativen zum angekündigten Abbau von 13.000 Arbeitsplätzen zu sprechen, teilten die Gewerkschaftsbezirke Bayern und Mitte am Mittwoch mit. Auch die IG Metall in Regensburg übt scharfe Kritik an Continental. Der Unternehmensvorstand blockiere mit seiner "von Rendite getriebenen Haltung weiterhin Lösungen für die Beschäftigten", teilte Rico Irmischer, Geschäftsführer der IG Metall Regensburg, in einer Pressemitteilung mit. Der Abbruch der bundesweiten Sondierungen sei ein harter, aber absolut richtiger Schritt.

2.100 Stellen in Regensburg betroffen

Continental hatte im September angekündigt in Regensburg 2.100 Stellen streichen oder umstrukturieren zu wollen. Es sei weiterhin das oberste Ziel, betriebsbedingte Kündigungen auszuschließen, sagt der Betriebsratsvorsitzende von Continental Regensburg, Herbert Brücklmeier.

IG Metall plant verschiedene Aktionen

Continental bedauerte den Abbruch der Gespräche. Der Konzern strebe weiter Lösungen für die Standorte der Sparten Automotive Technologies und der Antriebstochter Powertrain an. Man wolle die "industriepolitische Krise sozialpartnerschaftlich meistern", erklärte das Unternehmen. Die Vertreter der IG Metall in Regensburg kündigten noch für die laufende Woche Flugblattaktionen am hiesigen Standort an. Weitere Schritte sollen folgen.

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