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Modernisierung: Bundeswehr bekommt neue Leopard 2-Panzer | BR24

© BR/Stephan Lina

Die Bundeswehr soll wieder mehr und deutlich modernere Ausrüstung bekommen, etwa von Krauss-Maffei Wegmann. Der Hersteller übergibt heute den ersten neuen Leopard 2-Panzer - für den Konzern ein wichtiges Prestigeprojekt.

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Modernisierung: Bundeswehr bekommt neue Leopard 2-Panzer

Die Bundeswehr soll wieder mehr und deutlich modernere Ausrüstung bekommen, darunter auch Kampfpanzer. Deren Hersteller, Krauss-Maffei Wegmann, übergibt jetzt den ersten neuen Leopard 2 - für den Münchner Konzern ein wichtiges Prestigeprojekt.

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Leopard 2 A7V - so lautet der etwas sperrige Name des derzeit modernsten Kampfpanzers in der NATO. Das "A7" steht dabei für die siebte Generation des Leopard 2, das "V" für "verbessert". 104 dieser Fahrzeuge hat das Bundesverteidigungsministerium bei Krauss-Maffei Wegmann (KMW) bestellt, sie sollen bis zum Jahr 2023 an die Truppe ausgeliefert werden.

Für den bayerischen Hersteller ist das ein wichtiger Auftrag im Wert von 760 Millionen Euro, der die rund 1.500 Arbeitsplätze am Münchener Standort Allach sichern soll. Heute wird dort der erste neue Panzer bei einem Festakt übergeben.

NATO setzt seit Krim-Krise wieder mehr auf Kampfpanzer

Nach dem Ende des Kalten Krieges hatte die Bundeswehr vor allem bei ihren Panzerverbänden massiv den Rotstift angesetzt und sich eher auf Auslandseinsätze mit leichterem Gerät konzentriert. Doch spätestens seit der russischen Annexion der Krim gibt es in der NATO eine Art Comeback von Kampfpanzern.

Die neuen Panzer der Bundeswehr sind allerdings keine komplett neu gebauten Fahrzeuge. Krauss-Maffei Wegmann hat eingelagerte ältere Leopard-Modelle komplett umgerüstet und modernisiert.